FraureutherHandballer in Bezirksliga noch sieglos

Verdiente Niederlage beim Favoriten Fortschritt Mittweida kassiert

Der HC Fraureuth ist nach dem zweiten Spieltag der Bezirksliga weiter sieglos. Nach dem 18:18-Auftaktremis durch den Ausgleich in letzter Sekunde gegen den ZHC Grubenlampe II musste man sich beim Liga-Favoriten TSV Fortschritt Mittweida deutlich mit 29:36 (12:19) geschlagen geben.

Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Geschehen. Mit druckvollem Spiel über die Rückraumpositionen fanden die Mittweidaer nahezu immer eine Lücke im Fraureuther Abwehrverbund. Vor allem der überragende Eduard Sabot riss immer wieder große Löcher oder schloss selbst zielsicher ab. Bis zum 3:3 konnten die Gäste dies mit der eigenen Offensive kompensieren. Als man dann jedoch ein paar Bälle liegen ließ, nutzte der Gastgeber dies eiskalt aus. Mit sechs Toren in Folge setze sich Fortschritt auf 9:3 ab (13.). Die Umstellung der 5:1-Abwehr auf eine defensivere 6:0-Variante brachte ein wenig Stabilität. Aber der Angriff blieb das Sorgenkind. Fraureuth agierte zu harmlos und unentschlossen. Zur Pause lag der HCF mit sieben Toren zurück.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte man Mittweida kaum Paroli bieten. Einfache Ballverluste wurden konsequent bestraft, und beim 22:12 war der Abstand erstmals auf zehn Tore angewachsen. Aber nun besann man sich und versuchte dagegenzuhalten. Dank einer kurzen Drangphase kam Fraureuth bis auf sechs Tore heran (23:17). Der Gast scheiterte aber zunehmend am gegnerischen Torhüter, den man des Öfteren freistehend einfach anwarf. Die Hausherren ließen sich nicht zweimal bitten und schraubten den Vorsprung postwendend erneut auf neun Tore (31:22). Die Fraureuther stellten auf eine offensive 4:2-Deckung um; dies zeigte Wirkung. Der Rückstand schmolz erneut (33:28). Nun sah man aber auch den Kräftverschleiß der A-Jugendlichen, die vormittags bereits ein Sachsenliga-Spiel (33:21 Sieg über Neudorf/Döbeln) bestritten hatten. Unter dieser Voraussetzung war einfach nicht mehr drin. Mit dem zweiten sieglosen Spiel ist man am Sonnabend gegen die NSG EHV Aue/Schneeberg bereits unter Zugzwang. (gjü)

StatistikHC: Kolath, Raimer; Wallich, Ludwig (1), Warnke (4), Zschüttig, J. Bauer, Kleinfeld (11/4), G. Jüngling (3), A. Bauer (2), Geßner (1), A. Jüngling, Schlesier, Finkenwirth (7)

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