Freiburger Powerplay entscheidet

Eishockey: Crimmitschau nutzt seine Chancen nicht

Freiburg.

Die Special-Teams haben den Unterschied gemacht: Die Eispiraten Crimmitschau kehrten am Sonntagabend mit einer 1:4 (0:0, 0:2, 1:2)-Niederlage von der Zweit- liga-Partie bei den Wölfen Freiburg zurück. Das Team aus dem Breisgau machte drei Treffer im Powerplay. Die Eispiraten blieben in ihren Überzahlsituationen dagegen ohne Torerfolg. "Wir hatten ebenfalls Chancen auf dem Schläger, die wir aber nicht nutzen konnten", sagte Eispiraten-Trainer Daniel Naud nach der fünften Niederlage.

Vor den 2125 Zuschauern mussten die Gäste auf Patrick Klöpper verzichten. Der Stürmer fiel mit Magen-Darm-Problemen aus. Deshalb rückte Marius Demmler in den Block von Vincent Schlenker und Patrick Pohl. In den letzten Minuten des zweiten Abschnitts und zu Beginn des letzten Drittels mussten die Crimmitschauer zudem auf Adrian Grygiel verzichten. Der Kapitän kassierte wegen Meckerns eine Disziplinarstrafe. "Damit hatten wir nur noch acht Stürmer zur Verfügung", sagte Daniel Naud, dessen Cracks nicht an die Leistungen bei den Siegen in Bayreuth und gegen Bad Tölz anknüpfen konnten.

Den Torreigen eröffnete ausgerechnet ein Ex-Crimmitschauer: Scott Allen, der in der Saison 2017/ 18 noch das Eispiraten-Trikot trug, sorgte in doppelter Überzahl für die Führung (32.). Marvin Neher erhöhte wenig später auf 2:0 (33.). Crimmitschau konnte zu Beginn des letzten Drittels durch Ole Olleff verkürzen (41.). Marc Wittforth (51.) und Christian Billich (58.) machten den Wölfe-Sieg perfekt. Crimmitschau ist jetzt Tabellenzehnter. (hof)

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