Früher Rückstand ärgert Aufsteiger

Die Fußballer der SpVgg Reinsdorf-Vielau gehen in der Landesklasse ohne Sieg in die Zwangspause. Dennoch nahm die Elf aus dem 0:2 gegen Reichenbach auch Positives mit.

Vielau.

Ganze 60 Sekunden hat es gedauert, dann wurde der Matchplan der Spielvereinigung Reinsdorf-Vielau am Sonntag in der Partie der Fußball-Landesklasse gegen den Reichenbacher FC über den Haufen geworfen. Nach einem Schuss der Vogtländer wurde das Leder zunächst auf der Linie geklärt. Allerdings drückte RFC-Akteur Marius Horn den Ball im zweiten Anlauf über die Linie. Am Ende gingen die Gäste mit 2:0 als Sieger vom Platz.

"Die Reichenbacher waren heute richtig spritzig und haben von der ersten Minute an Vollgas gegeben. Wir standen bei den Gegentoren zu offen, das darf uns nicht passieren. Dann rennst du wie in den letzten Spielen dem Rückstand hinterher", sagte Mirco Wemme, Abwehrspieler der SpVgg Reinsdorf/Vielau. Nach der frühen Führung ließen die Vogtländer nicht nach und drängten auf den zweiten Treffer. Ein Kopfball von Horn landete an der Latte. In der Folge fingen sich die Hausherren, bei denen der beste Torschütze Carsten Pfoh fehlte, und versuchten selbst nach vorn zu spielen. Jedoch waren es die Reichenbacher, die die entscheidenden Akzente setzten. Nach einer Parade von Schlussmann Sebastian Schubert legte RFC-Spieler Niklas Rosenmüller den Ball in den verwaisten Fünfmeterraum, wo Max Kühn nur noch zum 2:0 einschieben musste.

In der zweiten Halbzeit kam für die Vogtländer auch noch Glück hinzu. Bei einem Foul als letzter Mann sah der herraustürmende RFC-Schlussmann Patrick Hettwer nur gelb. Den folgenden Freistoß köpfte Richard Sachs an die Latte. Danach agierte die Spielvereinigung besser, jedoch verhinderte der gute Keeper Schubert beim neuen Spitzenreiter der Landesklasse ein Tor für die Platzherren. "Wir haben taktisch umgestellt und waren trotz der Großchancen für Reichenbach dominanter. Den Anschlusstreffer hätten wir verdient gehabt. Dann hätte das Spiel anders ausgesehen", sagte Wemme. Der Tabellenletzte gibt sich also keinesfalls auf: "Wir müssen weiter machen und an uns arbeiten. Jeder einzelne weiß, wo seine Fehler lagen. Die müssen wir minimieren. Dann denke ich, wenn es irgendwann weiter geht, sind wir auf einem guten Weg", so der Verteidiger nach dem vorerst letzten Spiel.

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