FSV triumphiert zum dritten Mal in Folge

Den Zwickauer Fans ist der Jubel schon vertraut: Das ZEV-Hallenmasters endete erneut mit einem Sieg des Gastgebers.

Zwickau.

Das Jahr fängt gut an für die Rot-Weißen: Zum dritten Mal hintereinander und zum fünften Mal insgesamt hat der FSV Zwickau das ZEV-Hallenmasters gewonnen. Vor 3500 Zuschauern in der ausverkauften Stadthalle bezwang der Drittligist im Finale den Regionalligavertreter VfB Auerbach mit 5:2.

"Es war ein seriöser Auftritt von uns in der Halle, wir haben verdient das Turnier gewonnen", sagte FSV-Trainer Danny König, der für die Mannschaft diesmal verantwortlich zeichnete. Chefcoach Joe Enochs hatte derweil enorm viel mit Interviews der zahlreichen Medienvertreter zu tun. In der Vorrunde hatte der FSV überraschend gegen den VfB mit 3:6 verloren. "Das passiert in der Halle. Entscheidend ist der Sieg im Finale", ergänzte König.

Davy Frick, seit 2011 in Zwickau, wurde von den Fans zum Publikumsliebling gewählt. "Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Die Stimmung war erneut prächtig", sagte der dienstälteste FSV-Spieler. Im ersten Gruppenspiel bezwang der FSV das Perspektivteam der SG Dynamo Dresden klar mit 7:3, während es im zweiten Spiel wie bereits erwähnt, gegen die Vogtländer die Niederlage gab. Das erste Halbfinale zwischen den beiden Drittligisten, Jena und Zwickau, endete knapp mit 6:5 für den FSV. Die Partie war ein erster Höhepunkt. Der FSV zauberte mit einigen gelungenen Aktionen und erhielt dafür viel Beifall, die Fans feierten ihr Team mit stehenden Ovationen im Rundbau.

Die aus neun Vereinen zusammengestellte Sport-im-Osten-Auswahl mit ehemaligen FSV-Spielern wie Torhüter Marcus Buchmann (Meerane) und Jörg Laskowski (SG Neukirchen/Erzgebirge) belegte im Turnier diesmal den letzten Platz. In den drei Spielen gab es drei Niederlagen (2:5 gegen CFC, 0:5 gegen Jena, 2:6 gegen Perspektivteam Dresden). "Wir waren klarer Außenseiter und haben leider nicht an die Vorjahresleistung anknüpfen können. Das Niveau von unseren Amateurspielern gegen die Profis war doch zu sehen", gestand Trainer Peter Keller. Der mit Spitznamen "Lasse" gerufene Laskowski fügte hinzu: "Es war ein prächtiges Turnier von der Stimmung her. Schade, dass es wir dieses Mal nicht nutzen konnten. Die anderen Mannschaften waren cleverer und haben unsere Fehler eiskalt genutzt." Der Jenaer Mannschaftsleiter Uwe Bern, dessen Vater Paul zu DDR-Zeiten lange Co-Trainer beim FC Carl Zeiss war, betonte: "Ein sehr schönes Turnier, was mit viel Liebe gemacht wird. Mit dem 3. Platz sind wir zufrieden." FSV-Fan Ralph Schneider: "Ein tolles Turnier und ein spannendes Endspiel. Nach der starken Leistung des FSV im Finale ein verdienter Sieg. Für die Niederlage vorher gegen Auerbach hat man sich rehabilitiert. Der VfB war ein ehrgeiziger Gegner." Lars Albert, der zum zehnten Mal als Schiedsrichter fungierte, erklärte: "Ein ritterlich geführtes Hallenmasters, das insgesamt fair war und Spaß gemacht hat, es mit meinem Kollegen Johannes Schipke (Halle) zu leiten.

"Ein Dank an die Fans, die dabei waren. Wir sind als Veranstalter sehr zufrieden. Das nächste Hallenmasters findet am 4. Januar 2020 statt", richtete Matthias Krauß, Geschäftsführer Krauß Event GmbH schon einen Blick voraus.

Aufgebote FSV Zwickau: Kamenz, Sprang; Hoffmann (2 Tore), Rodas (2), Lauberbach (2), Frick (3), Lange (2), Kartalis (3), Reinhardt (2), Bonga (3), Beyer (2) Sport-im-Osten-Auswahl: Buchmann, Heßler; Thiele (1), Süß, Weis (2), Ammon (1), Fügmann, Bär, Othman, Schubert, Laskowski, Zern, Richter

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