FSV Zwickau senkt Preise für Sitzplätze

Fußball: Drittligist will 1111 Dauerkarten verkaufen

Zwickau.

Der FSV Zwickau kommt mit der Personalplanung für seine nächste Saison in der 3. Liga voran: Mit Stürmer Denis Jäpel (21/von Carl Zeiss Jena) hat der Verein am Dienstag den achten Neuzugang vermeldet. Doch auch außerhalb des Rasens warten die Zwickauer mit Neuerungen auf. Wie Geschäftsführer Christian Breiner informierte, werden die Eintrittspreise für Sitzplatzkarten um einen bis zwei Euro gesenkt. Auch für die Saison-Dauerkarten muss man in der neuen Saison weniger berappen. "Ziel ist es, dass wir 1111 Dauerkarten verkaufen", so Breiner. Nicht betroffen von den Preissenkungen sind laut Breiner die Stehplätze. Da liege der FSV sowieso im unteren Drittel der Liga. Breiner schließt allerdings nicht aus, dass es in einzelnen Fällen bei besonderen Konstellationen leichte Topzuschläge geben könne. Das werde vielleicht zwei- oder dreimal im Jahr der Fall sein.

Des weiteren gibt es beim FSV Pläne, mit dem Fanshop innerhalb des Stadtteils Eckersbach umzuziehen. "Wir wollen den Fanshop direkt am Stadion einrichten. Gerade an Spieltagen versprechen wir uns dort weitaus höhere Erlöse", sagte Marketing-Chef Matthias Krauß am Montag beim Pressegespräch zur Vorstellung des neuen Trikotsponsors. Beim Verkauf von Fanartikeln sehen die Verantwortlichen des FSV noch Reserven, die man direkt am Stadion erschließen wolle.

Unterdessen hat Trainer Joe Enochs die Mannschaft vor dem ersten öffentlichen Training am Freitagabend zu einer nichtöffentlichen Teambuilding-Maßnahme zusammengetrommelt. Die neuen Spieler wurden gut aufgenommen. Stürmer Gerrit Wegkamp, der am Wochenende eine Wohnung im Stadtteil Weißenborn bezogen hat (Vormieter war Bryan Gaul), war von der Herzlichkeit in Zwickau angetan. "Ich hatte schon viel gehört vom Zusammenhalt und der Einheit beim FSV. Meine Erwartungen wurden noch übertroffen", sagte der 1,93 Meter große Modellathlet. Auch Flügelflitzer Fabio Viteritti ist schnell angekommen: "Ich stamme aus dem äußersten Südwesten in Deutschland, bin jetzt aber schon einige Jahre im Osten. Nach Neustrelitz, 1. FC Magdeburg und drei Jahren bei Energie Cottbus sind mir die Menschen in Ostdeutschland ans Herz gewachsen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Zwickau und die großartigen Fans." Der in Lörrach geborene Viteritti wurde in der Nachwuchsakademie des FC Basel ausgebildet. Es gab auch andere Anfragen aus der 3. Liga. Ihn habe aber beeindruckt, wie sich Sportdirektor Toni Wachsmuth und Trainer Joe Enochs um ihn bemüht hätten. (gd)

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