Führung ins Ziel gebracht

In der Verbandsliga haben die Handballerinnen des HC Glauchau/Meerane Moral beweisen. Die zweite Männermannschaft kam dagegen nach einem guten Start noch aus dem Tritt.

Glauchau/Meerane.

Die Anhänger des HC Glauchau/Meerane haben am Sonntag in der Frauen-Verbandsliga erneut ein packendes HandballHeimspiel gegen den HV Chemnitz III erlebt, mit dem glücklicheren Ende für die Westsächsinnen. 25:24 hieß es nach Ablauf der Spielzeit für die Mannschaft von HC-Trainer Björn Fröhlich. "In der ersten Halbzeit war der Angriff gut, in Hälfte 2 lief es dann auch in der Abwehr besser", sagte Fröhlich.

Dabei starteten die Gäste besser ins Spiel. Bis zum 6:6-Ausgleich in der elften Minute rannten die HC-Frauen einem Rückstand hinterher. Danach gaben sie die Führung jedoch nicht mehr ab und lagen in Hälfte 2 zwischenzeitlich mit vier Toren vorn. "Nach der Umstellung von einer 5:1 auf 6:0-Deckung lief es in der Abwehr besser", sagte Fröhlich. Die Westsächsinnen verpassten es jedoch, die Führung auszubauen, was die Gäste sechs Minuten vor dem Ende zum 24:24-Ausgleich ausnutzen konnten. "Ab da hat unsere Abwehr im Verbund mit Stefanie Kirschner im Tor super funktioniert", so Fröhlich. Den entscheidenden Treffer erzielte Claudia Einenkel, die mit zehn Toren, davon sieben aus dem Feld, beste HC-Werferin war. Nach einer Zwei-Minutenstrafe für Chemnitz "hatten wir es natürlich auch nicht mehr eilig. Ich bin froh, dass wir uns für den Kampf und die Moral belohnt haben", sagte Fröhlich.

Deutlich schlechter lief es in der Verbandsliga für die zweite Männermannschaft des HC Glauchau/Meerane. Die Gäste vom HV Böhlen reisten mit einem 29:23-Erfolg zurück nach Nordsachsen. Dabei ließen die Gastgeber in den ersten neun Minuten nur ein Tor zu und führten Mitte der ersten Halbzeit mit 13:5. Bis zur Pause erzielte Glauchau/Meerane II jedoch nur noch einen Treffer, während die Gäste gleich neunmal erfolgreich waren. "Wir haben super angefangen. Dann hat der Gegner auf Manndeckung umgestellt, womit wir überhaupt nicht klar gekommen sind", sagte HC-Trainer Patrick Küttner. Beim Stand von 18:20 aus Sicht der Gastgeber nach 45 Minuten schien es noch ausgeglichen, jedoch zogen die Gäste bis zum Ende davon.

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