Gastgeber nutzt Schwächen des Gegners krass aus

Fußball-Oberliga: VFC Plauen gegen VfL 05 Hohenstein-Ernstthal 6:1 (2:1)

Plauen.

Der Trainingsfleiß der Hohenstein-Ernstthaler, den Russi Petkov in höchsten Tönen lobt, hat sich im Spiel beim VFC Plauen am Freitagabend nicht ausgezahlt. Und doch: "Der Auftritt der Mannschaft war nicht so schlecht, wie es das Ergebnis zeigt", sagte Trainer Petkov. Das Hauptproblem in der Mannschaft seien auch diesmal wieder zu viele individuelle Fehler gewesen, die gleich zu den ersten beiden Gegentreffern geführt hatten. Doch das wollten die Karl-May-Städter nicht auf sich beruhen lassen. Bis zur Halbzeitpause erspielte sich die Mannschaft noch zwei, drei gute Möglichkeiten, von denen Michael Neubert eine zum Anschlusstreffer und zugleich zum Pausenstand nutzte. Was zu diesem Zeitpunkt keiner ahnte: Es sollte in dieser Begegnung der einzige Treffer der Gäste bleiben. Anders auf der Seite der Gastgeber: Sie konnten in der zweiten Spielhälfte den Ball insgesamt noch viermal im Tor des VfL 05 versenken.

An der Trainingsmethodik liegt es nicht, sagte Petkov. Man studiere Details aus den vergangenen Begegnungen, die Leistung der Spieler sei durchweg hoch. Was im Training fehle, sei der Gegner und damit die Anspannung eines Punktspieles. In der Mannschaft müsse vor allem daran gearbeitet werden, dass die einzelnen Spieler mehr Selbstvertrauen entwickeln. Ruhe bei Ballbesitz und verstärktes Nachdenken vor dem nächsten Spielzug seien wichtig und müssten entwickelt werden.

Das Spiel in Plauen haben die Hohenstein-Ernstthaler aber nicht allein wegen dieser eigenen Mängel verloren. Vielmehr habe die Mannschaft einem Gegner gegenüber gestanden, der in krasser Weise jeden Fehler des VfL für sich genutzt hat, sagte Russi Petkov.

Jetzt bereitet sich die Elf mit aller Konzentration und Respekt auf das Nachholespiel am Sonntag gegen Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Zorbau vor. "Endlich wieder ein Heimspiel", sagte Petkov. (ja)

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