Glauchau feiert Erfolg im Derby

In der Sachsenliga haben die Fußballer des VfB Empor den Abstand zum Vorletzten verkürzt. Eine Klasse tiefer siegte Lichtenstein deutlich.

Glauchau/Lichtenstein.

Mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hat der VfB Empor Glauchau in der Fußball-Sachsenliga im Derby gegen den BSC Rapid Chemnitz wichtige Zähler im Abstiegskampf eingefahren. In der Landesklasse konnte Meerane seinen Pausenrückstand nicht mehr drehen. Fortschritt Lichtenstein überzeugte über die volle Distanz.

Sachsenliga: VfB Empor Glauchau - BSC Rapid Chemnitz 3:1 (0:0). Zu beginn tasteten sich die Mannschaften im Duell Letzter (Glauchau) gegen Vorletzter (Chemnitz) ab. Vor beiden Toren war wenig Gefahr sehen. Der VfB Empor stand defensiv gut, sodass die Gäste bis zur Pause nur eine Chance verzeichnen konnten. Doch der Kopfball von Jonas Hartwig nach einem Eckball ging am langen Pfosten vorbei (43.).

In Halbzeit zwei wechselte Glauchau verletzungsbedingt. Mit Robin Hölzel kam mehr Routine in das Spiel. Gleich mit seiner ersten Aktion brachte er eine scharfe Hereingabe, die der Chemnitzer Hartwig nur ins eigene Tor lenken konnte - es stand 1:0 für Glauchau (48.). Rapid sammelte sich etwas, was Glauchau zum Ausbau der Führung nutzte. Robin Hölzel erlief eine zu kurze Rückgabe auf den Gäste-Torwart und erzielte das 2:0 (56.). Bei Chemnitz ging nichts mehr und Hölzel wäre fast der dritte Treffer gelungen, aber sein Schlenzer ging knapp daneben (62.). Besser machte es dann Spielertrainer Jens Haprich. Nach einer schlechten Abwehraktion der Chemnitzer kam er in der 66. Minute im Fünfmeterraum völlig frei an die Kugel und erhöhte auf 3:0. Jetzt waren die Messen eigentlich gelesen, aber Hartwig brachte Rapid zurück ins Spiel und verkürzte von der Strafraumgrenze auf 1:3 (69.). Danach wurde auf beiden Seiten etwas Tempo raus genommen. VfB-Torwart Tom Seyfarth verhinderte mit einer Parade in der 80. Minute den Anschlusstreffer. Mit 16 Zählern bleibt Glauchau weiter Schlusslicht, hat jetzt aber nur noch drei Punkte Rückstand auf den BSC Chemnitz. Landesklasse: ESV Lok Zwickau - Meeraner SV 4:2 (3:1). In den vergangenen Partien hatte Meerane Probleme in der Anfangsphase - und schien diese in Zwickau abgelegt zu haben. Norman Schubert erzielte in der 16. Minute gar den Führungstreffer für die Gäste. "Ab der 30. Minute haben wir dann das Verteidigen eingestellt", so MSV-Trainer Julius Michel. Die Konsequenz waren drei Gegentreffer innerhalb von sieben Minuten. In der Pause stellte Meerane etwas um, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Mit der Leistung in Hälfte zwei war Michel dann auch zufrieden: "Das nutzt nur nichts. Entscheidend war die erste Hälfte. Solche Blackouts dürfen wir uns nicht erlauben, wenn wir noch Punkte holen wollen." Nach Chancen zum Anschlusstreffer erhöhte Zwickau auf 4:1. Dennis Engelmann verkürzte in der 73. Minute zwar nochmals auf 2:4, doch ein weiterer Treffer gelang Meerane nicht.

Landesklasse: SSV Fortschritt Lichtenstein - BSV Gelenau 7:0 (2:0). Lichtenstein startete schwungvoll und drückte sofort auf den Führungstreffer. Dieser fiel in der 10.Minute, als es einen berechtigten Handelfmeter gab. Rico Bär verwandelte sicher. Die Gäste spielten defensiv und setzten so gut wie keine Akzente in der Offensive. Die Hausherren hielten das Tempo hoch und spielten auf den zweiten Treffer. Chancen dazu gab es, doch BSV-Keeper Kaiser war auf dem Posten. In der 33. Spielminute erhöhte Lichtenstein auf 2:0. Torschütze war Julian Kister, der per Kopf traf. Im zweiten Durchgang drückten die Fortschritt-Kicker auf das dritte Tor. Dieses erzielte Bär aus Nahdistanz. Danach ging es Schlag auf Schlag, Pierre Börner stellte auf 4:0. Als Erik Kasper nur eine Minute später das 5:0 erzielte, war das Spiel entschieden. Auch danach wollte Lichtenstein mehr. Mit zwei herrlichen Spielzügen wurde das Ergebnis in die Höhe geschraubt. Börner und Bär trafen erneut. (mit ewer)

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