Glauchau streckt sich vergebens

Die Faustballerinnen des FV 1925 haben nach einem frühen Nackenschlag in Dresden nicht mehr in die Erfolgsspur gefunden. Zu Hause müssen sie nun einem anderen Team zum Landestitel gratulieren.

Glauchau.

Die Ausgangsposition war sehr gut für den FV 1925 Glauchau-Rothenbach. Mit zwei Siegen auf heimischen Feld starteten die Faustballerinnen in die verkürzte Oberliga-Saison, die mit einer Meisterschafts- und Platzierungsrunde am 13. September auf dem Feld "Am weißen Gut" in Glauchau endet. Das Ziel für den letzten der beiden Vorrundenspieltage am Sonntag in Dresden war daher klar definiert: Aus den vier Partien sollten zwei Siege her, um als eine der vier besten Mannschaften im September um den Landestitel zu kämpfen. Doch stattdessen ging der Spieltag mit vier Niederlagen "völlig daneben", wie Teambetreuer Karl-Peter Krey berichtet.

Dabei lief der Start am Sonntag noch sehr gut. Gegen den Langenbrücker BSV gewannen die Glauchauerinnen den ersten Satz mit 11:7. Auch im zweiten Durchgang war der FV zunächst das bessere Team. Nach Satz- und Spielball für Glauchau drehte der BSV den Spieß jedoch noch um und siegte mit 15:13 und anschließend im Entscheidungssatz mit 11:6. "Diese Niederlage steckten unsere Damen einfach nicht weg, sondern wurden von Spiel zu Spiel unsicherer", sagt Krey. Und so verloren die Glauchauerinnen auch die folgenden Partien gegen den FSV Hirschfelde (7:11, 2:11 ), den Tabellenletzten SV Walddorf (12:14, 7:11) und den SV Kubschütz (9:11, 8:11).

Technische Ungereimtheiten, zahlreiche Fehler, Missverständnisse im Zusammenspiel und mangelnder Einsatz waren laut Krey die Ursachen dieser schmerzlichen Niederlagen. "Wer die gleiche Mannschaft beim ersten Spieltag in Glauchau gesehen hat, erkannte den FV 1925 nicht wieder. Diesen schwarzen Tag muss die Mannschaft einfach vergessen und wieder an sich glauben, denn sie können viel besser spielen", sagt der 76-jährige Teambetreuer.

Mit einer Bilanz von 4:8 Punkten beendete das neuformierte Glauchauer Team, das den Abgang von drei Leistungsträgerinnen kompensieren musste, die Vorrunde auf dem vorletzten Platz. In der Endrunde am 13. September spielen die Glauchauerinnen mit dem Langebrücker BSV und dem SV Walddorf um die Plätze 5 bis 7. Die Landesmeisterschaft wird im Turnier-Modus ausgespielt. Im Halbfinale trifft der Vorrunden-Primus FSV Hirschfelde auf den ESV Dresden (Platz 4) und der SV Groitzsch (Platz 2) auf den SV Kubschütz (Platz 3). (kpk/ewer)

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