Glauchauer kassieren Niederlage

Fußball-Landesliga: So hatte sich das der VfB Empor nicht gedacht. Der VfL 05 hingegen behält die Punkte zuhause.

VfB Empor Glauchau gegen Kickers Markkleeberg 1:4 (0:1). Eine unnötige und am Ende deutlich zu hohe Niederlage musste der VfB Empor gestern vor heimischem Publikum einstecken.

Bei eigentlich optimalen Bedingungen brauchten beide Teams zunächst eine Viertelstunde, um sich abzutasten. Danach gelang Tino Wagner ein Grundliniendurchbruch, aber der Abschluss war einfach zu unplatziert (16.). Im Gegensatz dazu nahm sich auf der anderen Seite ein Spieler aus gut 20 Metern den Ball und traf gekonnt ins lange Eck zur Führung der Gäste (18.). Die Glauchauer mussten das erst verkraften, fanden aber zurück ins Spiel. Ein Freistoß von Martin Sprunk verfehlte knapp das Tor (35.). Die größte Chance für den VfB Empor vor der Pause hatte Robin Hölzel. Er nahm einen Kopfball auf den Torwart auf und stand allein vor dem Markkleeberger Schlussmann. Der konnte im letzten Moment klärte (38.). Nach der Pause spielte Glauchau deutlich aggressiver und kam schnell zum Ausgleich. Robin Hölzel jagte den Ball von der Außenbahn kommend ins Toreck (47.). Kurz darauf parierte der Gästetorwart einen Hölzel-Kopfball großartig (50.). Den nächsten kleinen Fehler bestraften die Gäste allerdings prompt mit der erneuten Führung. Per Strafstoß gelang ihnen das 2:1 (55.). Glauchau versuchte zwar über Wechselspieler mehr Elan nach vorn zu bringen, aber der entscheidende Pass fehlte. Beim 3:1 für Markkleeberg wurde den Gastgebern ein Fehlpass zum Verhängnis, (83.). Kurz vor Feierabend fiel noch der vierte Treffer für die Gäste (86.). VfL 05 Hohenstein-Ernstthal gegen VfB Zwenkau 4:3 (3:2). Ein Wechselbad der Gefühle erlebten Fans, Spieler und Verantwortliche des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal am Samstag im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Zwenkau. Eine reichliche halbe Stunde knüpfte der VfL an die Leistungen bei den Auftakt- erfolgen an und zeigte sich in Torlaune. Neuzugang Sebastian Weiske im Nachschuss (9.) und zweimal Christopher Wittig (27., 33.), jeweils nach spielerisch guter Vorbereitung, schossen die Karl-May-Städter mit 3:0 in Front. Doch mit dem nun vielleicht erwarteten klaren Sieg gegen den Aufsteiger wurde es nichts, weil der VfL es nicht schaffte, weiterhin konzentriert und konsequent zu spielen. "In einigen Situationen waren es dann eben zehn Prozent zu wenig", sagte Trainer Roy Teubel, dessen Team beim 1:3 durch Eduardo de Olivera Pardi in der 41. Minute zu nachlässig agierte und eine Minute vor dem Pausenpfiff auch noch einen Freistoß zuließ, den Felix Habeland in die Maschen beförderte. Dabei sah Nachwuchstorhüter Björn Engmann nicht allzu gut aus, doch in der zweiten Halbzeit zeigte er dann trotz Problemen mit der Schulter mehrere starke Paraden. Diese waren auch nötig, weil der VfL seinen Rhythmus aus der ersten halben Stunde nicht wiederfand. Die Gäste aus Zwenkau kamen vor 278 Zuschauern mehrfach gefährlich vors Tor, während auf der Gegenseite der eingewechselte Daniel Heinrich eine Großchance vergab. Eine Unsicherheit in der Hohenstein-Ernstthaler Defensive brachte Zwenkau in der 86. Minute in Ballbesitz und zu einer freien Torchance, die Martin Olbricht ver- wandelte. Fast im Gegenzug vergab Roy Blankenburg eine Groß- chance für den VfL, der dann in der Nachspielzeit doch noch zum eigentlich nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg kam: Bei einer Flanke war Marc Benduhn aus rund elf Metern mit einem platzierten Kopfball in den Winkel erfolgreich und der Jubel kannte keine Grenzen.

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