Glauchauerinnen verpassen Tabellenführung

Faustball-Oberliga: Abstieg der zweiten Mannschaft des FV 1925 Rothenbach nicht mehr zu verhindern

Glauchau.

Mit gemischten Gefühlen ist für die Faustballerinnen des FV 1925 Glauchau/Rothenbach die Oberliga-Saison am Sonntag in Dresden zu Ende gegangen. Während die zweite Mannschaft den Abstieg nicht mehr verhindern konnte, ärgerte sich der Trainer des ersten Teams über eine verpasste Chance. "Mit einer technisch besseren und konzentrierteren Leistung gegen den ESV Dresden wäre die Tabellenführung möglich gewesen", sagt Werner Grimm.

Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Loreen Gehrt (familiäre Gründe) zeigte das Team vollen Einsatz. Als Lohn folgten zwei Siege über den SV Lok Schleife (8:11, 11:7, 14:12 und 11:9, 11:8). Bei den Niederlagen gegen die Gastgeberinnen (8:11, 11:13 und 6:11, 11:6, 5:11) leistete sich das FV-Team zu viele Fehler.

Von der Qualität der jungen Mannschaft ist Grimm trotzdem vollends überzeugt. Das Durchschnittsalter des Kaders lag am Sonntag bei 18 Jahren. Vor allem die erst 15- und 14-jährigen Nikara Päper und Nelly Dörfer dankten Grimm "mit großartigen Leistungen an allen Spieltagen" für das in sie gesetzte Vertrauen, wie der Trainer erklärt. Doch auch Loreen Gehrt, Sabine Feller, Julia Heyne und die 18-jährige Mannschaftsführerin Larissa Härtwig haben einiges Potenzial in sich. "Ich kann nur hoffen, dass diese Spielerinnen unserer Sportart und unseren Verein weiter treu bleiben", sagt Grimm. Mit 18:10 Punkten steht sein Team auf Platz 3, punktgleich mit den führenden Kubschütz und Langebrücke. Lok Schleife (6.Platz/6:14 Punkte), SC DHfK Leipzig (7./6:14), SV Groitzsch (5./14:6) und ESV Dresden (4./14:6) bestreiten aber noch einen Spieltag.

Auch wenn dadurch noch Bewegung in die Tabelle kommen kann: Der Abstieg des FV II als Tabellenletzter steht nach den Niederlagen in Dresden (5:11, 9:11 und 6:11, 9:11 gegen den ESV sowie 9:11, 6:11 und 9:11, 7:11 gegen den SV Lok) fest. Im ersten Satz gegen Schleife verletzte sich Anna Schiller so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Ausfall wirkte wie ein Riss im Mannschaftsgefüge. Daran konnten auch die aufopferungsvoll kämpfende Konstanze Fichtner und die guten Aufschläge von Jannet Bang nichts ändern. (ewer)

Kader FV I: Feller, Heyne, Härtwig, Päper, Dörfer; FV II: Fichtner, Speck, Mechsner Jannet Bang, Schiller, Heyer

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