Große Spannung bei den Kleinsten

Die Futsal-Kreismeisterschaft der G-Junioren ist im Siebenmeterschießen entschieden worden. Am Ende jubelten aber nicht nur die Erstplatzierten.

Hohenstein-Ernstthal.

Der großen Spannung folgte großer Jubel. Denn die Platzierungsspiele bei der Hallenkreismeisterschaft der Fußball-G-Junioren am Sonntag im Hot-Sportzentrum in Hohenstein-Ernstthal waren Duelle auf Augenhöhe. Auf den Höhepunkt trieb es das Finale, in dem sich der Oberlungwitzer SV gegen den VfB Empor Glauchau durchsetzte. Phil Rieke hatte die Glauchauer nach einer Ecke in Führung geschossen, doch Selina Schories glich für den Oberlungwitzer Nachwuchs aus. Nach der Verlängerung stand es weiter 1:1, weshalb das Siebenmeterschießen entscheiden musste. Dabei legte Oberlungwitz zwar einen Fehlstart hin, doch auch der Glauchauer Nachwuchs brachte nicht jeden Ball ins Tor. So sicherten sich die OSV-Bambinis doch noch den Titel - und jubelten danach wie die Profis.

"Bei den G-Junioren steht der Spaß an erster Stelle. Entsprechend gestalten wir auch das Training", sagte René Jungnickel, der zusammen mit René Seidel und Jeannine Meyer für das OSV-Team verantwortlich war. Zwischen vier und sieben Jahre halt sind die kleinen Fußballstars von Morgen, für die es noch keinen regulären Punktspielbetrieb gibt. Deshalb sind die Hallenmeisterschaften oder die eigenen Turniere die absoluten Highlights für die jungen Kicker.

Im Spiel um Platz 3 setzte sich der FC Sachsen Steinpleis-Werdau ebenfalls nach Siebenmeterschießen mit 3:2 gegen den Meeraner SV durch. "Das Erreichen des Halbfinales war die große Hoffnung. Daher sind wir zufrieden", sagte Jörg Amberg, der zusammen mit Michael Jacob für das Team verantwortlich ist. Vor allem Gabriel Groß und Loui Holzmüller bekamen ein Sonderlob ihrer Trainer. Das Spiel um Platz 5 gewann der TSV Sachsen Hermsdorf/ Bernsdorf mit 2:0 gegen Lok Zwickau. Rang 8 holten die Kicker vom SV Muldental Wilkau-Haßlau mit einem 2:1 gegen Lichtentanne. Neunter wurde der FSV Silberstraße Wiesenburg. Die SG Friedrichsgrün hatte kurzfristig abgesagt, da zu viele Spieler krank waren.

"Organisatorisch war das zum Glück nicht allzu schwierig. Wir haben die Spiele in der Gruppe jeweils 0:2 gewertet und den Plan ansonsten beibehalten", sagte Bürk Haubner, der mit Sandra Heinze und Olaf Seidel die Turnierleitung inne hatte.,Sandra Heinze war von der Leidenschaft der Kinder begeistert: "Sie sind mit richtig viel Freude dabei."

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