Handballderbys bieten Spannung bis zum Schluss

Die Fraureuther Frauen setzten sich am Wochenende gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Zwickau durch. Bei den Männern fehlten sieben Sekunden für einen Punkt.

ZHC Grubenlampe II - HC Fraureuth 27:26 (14:15). Beide Teams lieferten sich ein äußerst abwechslungsreiches und faires Bezirksligaspiel, das bis zum Ende spannend blieb. Erst sieben Sekunden vor Abpfiff gelang den Zwickauern durch Marcel Knobloch das Siegtor zum 27:26. Kurz zuvor hatte der ZHC-Coach Dirk Sehrer seine zweite Auszeit genommen.

In der ersten Halbzeit lagen die Fraureuther, die mit 6:4-Punkten nun Tabellensechster sind, zweimal sogar mit vier Toren vorn. Besonders der 19-jährige Albert Finkenwirth ragte mit sieben Treffern heraus. "Wir wollten uns nach der letzten hohen Niederlage rehabilitieren und das ist uns gelungen. Leistungsmäßig können wir zufrieden sein. Am Ende haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden", sagte der Fraureuther Schlussmann Christian Kolath, der den Siegtorschützen Marcel Knobloch neben ZHC-Keeper Zergiebel als besten Spieler des Tages bezeichnete. Ein Lob bekam Kolath auch vom eigenen Coach. "Am Ende war es ein glücklicher Sieg für Zwickau. Im Vergleich zu unserem letzten Heimspiel habe ich eine deutliche Steigerung gesehen. Wir haben aber zu viele Fehler gemacht", so HC-Trainer Gerd Jüngling. (rr)

Chemie Zwickau - HC Fraureuth 26:28 (11:16). Beim ungeschlagenen Tabellenführer Chemie Zwickau wollte Fraureuth zurück in die Erfolgsspur. Gegen die spielstarken Gastgeberinnen entwickelte sich von Beginn an das erwartet spannende Spiel. Fraureuth setzte im Angriff gleich gute Akzente und lag nach sechseinhalb Minuten 5:2 vorn. Durch einige Unachtsamkeiten in der bis dahin gut stehenden Abwehr kam Zwickau beim 6:6 zum Ausgleich. In der Folge agierte die Abwehr wieder besser und den Gästen gelang es, sich erneut auf fünf Tore abzusetzen. Bis zur Pause bestimmte Fraureuth das Spiel und verteidigte den Vorsprung geschickt. Mit Wiederanpfiff wollte das Team unbedingt an die bisher gezeigte Leistung anknüpfen. In den ersten Minuten gelang das sehr gut. Der Vorsprung wurde bis auf sieben Tore (18:11/34. Minute) ausgebaut. Trotz der recht komfortablen Führung hieß es weiterhin, sehr wachsam in der Abwehr zu agieren. Denn Zwickau ließ nichts unversucht, um näher heran zu kommen. Mehr als eine zwischenzeitliche Resultatsverbesserung gelang den Gastgeberinnen aber nicht.

Fraureuth verteidigte seinen Vorsprung bis in Schlussphase geschickt. Immer wieder fanden die Gäste durch einen variablen Spielaufbau Lücken in der Zwickauer Deckung, die bis zum Spielstand von 28:21 konsequent genutzt werden konnten. In den letzten Minuten mobilisierte Zwickau noch einmal alle Kräfte. Fraureuth ließ in dieser Phase der Partie zu viele gute Gelegenheiten aus und lud Zwickau durch schnelle Gegenzüge zum Torewerfen ein. Dank einer sehr guten und geschlossenen Mannschaftsleistung können sich die Fraureutherinnen mit dem Sieg vorn in der Tabelle behaupten. Mit 7:3-Punkten ist das Team Dritter, nur einen Zähler hinter der HSG Langenhessen/Crimmitschau. Die hat aber bereits eine Partie mehr absolviert. (iw)

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