Harte Nuss zum Auftakt geknackt

Handball: Männer des HC Fraureuth im Pokal weiter

Fraureuth.

Die Handballer des HC Fraureuth haben in der ersten Bezirkspokalrunde mit dem 27:22-Erfolg gegen den TSV Oelsnitz gleich einen schweren Gegner aus dem Wettbewerb geworfen. Allerdings wurde die Freude über den Erfolg gegen den Bezirksliga-Vierten der Vorsaison von der Verletzung von Paul Warnke getrübt, der bei der Erwärmung so schwer umknickte, dass er umgehend ins Krankenhaus gebracht werden musste. Kein Wunder also, dass auch Trainer Gerd Jüngling nicht vollends glücklich war: "Wir haben einen sehr wichtigen Spieler verloren. Dies wird für den weiteren Saisonverlauf noch ein herber Verlust sein", sagte er. Gegen Oelsnitz hat Fritz Raimer mit einer sehr guten Leistung die Lücke komplett geschlossen. Auch Bennet Ketterl, der mit 17 Jahren sein Debüt im Männerteam absolvierte, zeigte gute Ansätze. Jede Menge Luft nach oben sieht der Trainer im Angriff: "Da müssen wir unbedingt Lösungen erarbeiten."

Der Start ins Pokalspiel verlief holprig. Die offensive Deckungsvariante der Vogtländer schmeckte Fraureuth nicht wirklich. Durch Abstimmungsfehler und fehlenden Zug zum Tor verlor der HC einige Bälle leichtfertig im Angriff. Dies bestraften die Gäste konsequent über ihr schnelles Umkehrspiel. Nach 1:4-Rückstand konnte Fraureuth zwar zum 5:5 ausgleichen, aber der Spielfluss hatte sich kaum verbessert. Oelsnitz konnte somit postwendend wieder mit drei Toren in Führung gehen. Danach leiteten ein verworfener Siebenmeter der Gäste sowie die nachfolgende Auszeit der Fraureuther die Wende im Spiel ein. Binnen 13 Spielminuten wandelte der HC einen Drei-Tore-Rückstand in eine Drei-Tore-Führung um. Mit aggressiver Deckung und einem verbesserten Laufspiel in der Offensive wurden die Gäste geknackt.

Nach der 14:11-Führung zur Pause agierte Fraureuth weiter bissig in der Abwehr und erkämpfte so einen Ball nach dem anderen. Da das Team jedoch im offensiven Laufspiel nachließ, biss es sich wieder mehr und mehr die Zähne an der offensiven Abwehr der Gäste aus. Trotzdem konnte Fraureuth den Vorsprung sukzessive ausbauen. Über die Stationen 17:12 (34.), 23:16 (45.) und 25:18 (50.) hatte man bereits sieben Tore Vorsprung. Danach war - bedingt durch einige Spielerwechsel und nachlassende Konzentration- Sand im Getriebe. Sieben Minuten lang gelang den Hausherren kein Treffer. Die Oelsnitzer kamen bis auf drei Tore heran. Fraureuth reagierte mit einer Auszeit und konnte danach den Sieg ins Ziel bringen. (gjü)

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