HC-Frauen beweisen Heimstärke

Die Handballerinnen aus Glauchau und Meerane haben in der Verbandsliga auf ihre Stärken vertraut und wurden belohnt. Die Männer kämpften gegen sieben Feldspieler an.

Glauchau/Meerane.

Die Frauen des HC Glauchau/Meerane können der anstehende Punktspielpause in der Handball-Verbandsliga mit einem Erfolgserlebnis entgegen blicken. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte stand am Ende ein 27:18 (12:12) gegen den SC Markranstädt II, dessen erste Mannschaft in der Südstaffel der 3. Liga Tabellenzweiter ist, auf der Anzeigetafel. "Wir haben etwas gebraucht, bis wir speziell im Angriff in unser Spiel gefunden haben. Aber unsere Abwehr hat wie immer in dieser Saison funktioniert", sagte HC-Trainer Björn Fröhlich.

Dabei gestalteten die Gäste die erste Halbzeit ausgeglichen und stellten den HC durch eine umgestellte Abwehrformation immer wieder vor Probleme. Die Führung wechselte mehrmals hin und her und schlussendlich ging es mit einem 12:12 in die Kabinen. "Da ist noch Luft nach oben", war laut Fröhlich der O-Ton in der HC-Kabine. "Wir haben aber nichts umgestellt. Ich hatte Vertrauen in die Mannschaft", sagte der Trainer.

Und das sollte sich auszahlen. Bei der Gäste-Auszeit acht Minuten vor Schluss hatten sich die HC-Frauen einen Fünf-Tore-Vorsprung erarbeitet. "Wir waren dann meist einen Schritt schneller, was vielleicht auch mit der Erfahrung zu tun hat", so Fröhlich. Nach dem Spiel fand er noch lobende Worte für sein Torhüterinnengespann: "Stephanie Gottschling hat uns 55 Minuten lang im Spiel gehalten, inklusive zweier Siebenmeter." Da Ersatz-Torfrau Stefanie Kirschner kurzfristig ausfiel, kam Jugendspielerin Anna-Sophie Otto zu ihrem Debüt in der ersten Frauenmannschaft des HC Glauchau/Meerane. "Dass sie sich nach 60 Spielminuten bei der dritten Mannschaft bei uns noch zu Verfügung gestellt hat, ist bemerkenswert", sagte ihr Trainer.

Am 2. November geht es im Punktspielbetrieb weiter für die HC-Frauen, wenn sie um 14 Uhr beim Vorletzten Zwönitzer HSV gastieren. Mit 6:4 Punkten steht der HC Glauchau/Meerane aktuell auf Rang5 der Tabelle.

Statistik HC-Frauen: Gottschling, Otto; Günnel (3), Dittrich (1), Ehrentraut (3), Scheibe, Schneider (3), Einenkel (9/7), Schnabel (1), Wagler (1), Strehl, Höhne (5), Schmutzler (1) Auch die zweite Männermannschaft des HC Glauchau/Meerane hat in der zweiten Halbzeit ihrer Verbandsliga-Partie am Sonntag gut gespielt. Dennoch behielt der SV Lok Leipzig mit 30:24 (15:9) die Nase vorn. Denn den Grundstein für den Auswärtserfolg legten die Gäste aus Leipzig bereits in der ersten Spielhälfte.

Zur Pause lag der HC Glauchau/Meerane II beim Stand von 9:15 mit sechs Toren im Hintertreffen. Dies lag auch an einem Taktik-Kniff der Leipziger, für den die Gastgeber zunächst keine Lösung fanden. Die Gäste wechselten im Angriff permanent einen siebten Feldspieler ein. "In der zweiten Halbzeit haben wir dann auf Manndeckung umgestellt und den Mittelmann zugestellt. So bekamen wir mehr Zugriff", erklärte HC-Trainer Patrick Küttner. Die zweite Hälfte gestaltete sich ausgeglichen und endete für sich genommen 15:15, "aber wir sind dem Sechs-Tore-Rückstand die ganze Zeit hinterher gelaufen", sagte Küttner.

Nach fünf Spielen rangiert der HC Glauchau/Meerane II mit 6:4 Punkten auf Rang 7. Das nächste Punktspiel steht am 2. November um 19.30Uhr bei der HSG Rückmarsdorf an.

Statistik HC II: Papmahl, Buchhold; Held (2), Huber (1), Tran Van, Helbig, Berkmann (2), Rülke, Esche (7/1), Klär (2), Kunze (2), Kurt (2), Franz (6)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...