HC-Frauen feiern in Verbandsliga ersten Sieg

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Handball: Team von Glauchau/Meerane schlägt Leipziger HV Nord

Glauchau.

Am zweiten Spieltag der Handball-Verbandsliga konnten nur die Frauen des HC Glauchau/ Meerane jubeln. Die zweite Männermannschaft des Vereins sowie die HSG Sachsenring kassierten jeweils Niederlagen.

HC Glauchau/Meerane - Leipziger HV Nord 30:20 (14:10). Nach der Auftaktniederlage gegen Markranstädt II präsentierten sich die Frauen aus Glauchau/Meerane formverbessert. "Wir waren von allen Positionen aus torgefährlicher, haben dynamischer und schneller gespielt. Es gibt nicht viel auszusetzen", sagte HC-Trainer Björn Fröhlich. Ganz ohne Kritik ging es aber nicht ab. So ärgerte sich der Coach über drei verworfene Siebenmeter. "In engen Spielen kann das zum Problem werden", so Fröhlich. Erfolgreichste Werferin war trotz zwei vergebener Strafwürfe Claudia Einenkel mit sechs Treffern.

HC Glauchau/Meerane II - Rotation Weißenborn 20:31 (11:15). Für HC-Mannschaftsleiter Henry Helbig stand fest: "Wir sind an uns selbst gescheitert." Er sprach damit vor allem die schwache Chancenverwertung an. "Wir hatten 28 Fehlversuche. So kann man natürlich kein Spiel gewinnen", sagte Helbig. Nach zwei Spielen stehen die Männer des HC II mit 0:4 Punkten da. "Die Alarmglocken schrillen aber nicht. Wir wissen, dass wir es besser können, mehr Potenzial haben", so Helbig. Bester Werfer war Lukas Rülke mit sieben Toren.

SC DHfK Leipzig III - HSG Sachsenring 26:16 (15:6). Im Spiel bei der starken dritten Vertretung des SC DHfK Leipzig konnte die HSG im Angriff nicht überzeugen. Dem Sachsenring-Team fehlten zwar drei Stammkräfte, doch das allein war keinesfalls die Ursache. Zu wenig Druck und viele Ungenauigkeiten im eigenen Angriffsspiel führten gegen die gut organisierte Leipziger Abwehr immer wieder zu Ballverlusten und Gegentoren. So erspielten die Gastgeber bis zur Pause eine vorentscheidende Führung, obwohl HSG-Schlussmann Martin Rottluff noch etliche Großchancen entschärft hatte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht viel. Beim Stand von 21:8 (45.) sah es nach einem Debakel aus. Während die Leipziger danach nicht mehr ganz so konsequent spielten, gab die HSG zumindest noch einmal Gas, um den Rückstand in Grenzen zu halten. Bester Werfer war Marc Bohn mit sechs Treffern. (ms/mpf)

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