HC-Frauen machen in Leipzig zu viele Fehler

Handball-Verbandsliga: Männer verlieren 17:29 beim SV Plauen-Oberlosa

Glauchau/Meerane.

Die Frauenmannschaft des HC Glauchau/Meerane hat ihr Auswärtsspiel am zweiten Spieltag in der Verbandsliga (Staffel West) gegen den Leipziger SV mit 19:23 verloren. HC-Trainer Björn Fröhlich war vor allem mit der hohen Fehlerquote seines Teams unzufrieden. "Wir waren im Kopf zu langsam und das hatte zur Folge, dass wir in der Abwehr immer einen Schritt zu spät waren", so Fröhlich. Dadurch kamen die Leipzigerinnen immer wieder zu einfachen Wurfmöglichkeiten, die zu Toren führten. Zur Halbzeit stand es 11:9 für Leipzig - in Hälfte 2 wäre also durchaus noch was drin gewesen für Glauchau/Meerane. "Dafür hätten wir aber einen konzentrierteren Auftritt hinlegen müssen. Nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff", so Björn Fröhlich. Auch wenn die 23 Gegentore aus Sicht des Trainers nicht zu hoch ausfallen, so muss sich die Einstellung der HC-Frauen unbedingt ändern. Fröhlich: "Wir waren gedanklich bei allem, außer beim Handballspielen." Beste Werferin aus Sicht des HC war Claudia Einenkel. Sie erzielte neun Treffer, vier davon per Siebenmeter. Der HC kann nach dem zweiten Spieltag auf einen Sieg und eine Niederlage zurückblicken, was Rang 6 in der Tabelle bedeutet. Am kommenden Spieltag empfangen die Frauen aus Glauchau und Meerane die HSG Riesa/Oschatz II.

Auch die zweite Männermannschaft des HC Glauchau/Meerane kehrte ohne Punkte aus der Fremde wieder. Am zweiten Spieltag der Verbandsliga (Staffel West) zogen die Jungs von HC-Trainer Patrick Küttner mit 17:29 gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa den Kürzeren. Dabei sah es zu Beginn der Partie eigentlich ganz gut aus. Bis zum Stand von 4:4 konnte der HC gut mithalten. "Das lag vor allem an der guten Torhüterleistung", so Küttner. Danach verlor die Mannschaft jedoch den Faden und so ging es mit einem 6:15-Rückstand in die Pause. "In der zweiten Hälfte sind wir dann einfach an der individuellen Stärke der Plauener gescheitert", sagte Küttner, der aber auch die Mentalität seiner Mannschaft lobend erwähnte. Die Niederlage gegen den neuen Tabellenführer aus Plauen stuft er daher nicht allzu hoch ein. "Gegen Plauen haben wir uns auch schon in den letzten Jahren sehr schwer getan. Die wirklich wichtigen Spiele kommen in den nächsten Wochen gegen Chemnitz und Neudorf/Döbeln. Aus den Spielen wollen wir so viel es geht mitnehmen."

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