HC-Männer fordern den Spitzenreiter heraus

Handball: Kontrahent hat bisher alle Spiele in der Saison gewonnen

Verbandsliga-Männer: HC Glauchau/Meerane II gegen HSG Rottluff/Lok Chemnitz. In der Meeraner Karl-Heinz-Freiberger-Halle kommt es zum Spitzenspiel. Die HC-Reserve steht mit 9:3 Punkten auf dem vierten Platz und fordert den verlustpunktfreien Spitzenreiter heraus. Die Gäste konnten alle sechs Partien in dieser Saison gewinnen. Der HC II kann personell wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. Bei den Hausherren darf Trainer Mario Schuldes allerdings nicht den Platz auf der Bank einnehmen. Er ist nach einer blauen Karte, die er wegen Schiedsrichterbeleidigung vergangene Woche gesehen hat, gesperrt. Für Vereinschef Frank Blauhut ist der Ausraster vom Tisch. "Er hat sich nach der Partie bei den Schiedsrichtern entschuldigt. Solche Emotionen gehören zum Sport dazu", sagt Blauhut. (hof)

Anwurf: Sonntag um 18 Uhr. Verbandsliga-Frauen: HC Glauchau/Meerane gegen Turbine Leipzig. Die Mannschaft aus Glauchau und Meerane muss für lange Zeit auf eine torgefährliche Rückraumspielerin verzichten: Josephine Kretzschmar fällt nach einem Kreuzbandriss im Knie wahrscheinlich für mindestens sechs Monate aus. "Wir müssen die Lücke als Mannschaft schließen", fordert Trainer Thomas Schmidt. Sein Team führt mit 14:0 Punkten die Tabelle an. Die HC-Frauen treffen am Sonntag in der Karl-Heinz-Freiberger-Halle in Meerane auf Turbine Leipzig. Der Gegner aus der Messestadt hat 7:7 Punkte auf dem Konto. (hof)

Anwurf: Sonntag um 16 Uhr. Verbandsliga-Männer: HSG Neudorf/Döbeln II gegen HSG Sachsenring. In Döbeln hat die HSG das Ziel, endlich auswärts zu punkten. Es ist schon ein anderthalbes Jahr her, dass der letzte Auswärtssieg gelang, damals noch in der Bezirksliga in Oederan. Zumindest von der Papierform her stehen die Chancen nicht schlecht, denn das HSG-Team reist als Sechster (7:7 Punkte) zum Zehnten und Vorletzten (2:10). Doch ob es eine Siegchance gibt, hängt nicht nur von der Leistung der Sachsenring-Handballer ab. Neudorf-Döbeln nutzt die Möglichkeit, Spieler aus der ersten Mannschaft einzusetzen. Das bekam die HSG bei der 23:30-Niederlage in Döbeln im April zu spüren, nachdem das Hinspiel 24:16 gewonnen wurde. Obwohl diesmal nicht die Bestbesetzung zur Verfügung steht, wollen die Hohenstein-Ernstthaler das Spiel auf jeden Fall offen gestalten. (mpf)

Anwurf: Sonntag um 14 Uhr.

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