HC-Trainer kritisiert Festhalten an Pokalspielen

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Handball: Saisonabbruch für Glauchau/Meerane keine Überraschung

Glauchau/Meerane.

Der im Februar beschlossene Saisonabbruch des Handball-Verband Sachsen (HVS) kam für die beiden Verbandsliga-Mannschaften des HC Glauchau/ Meerane wenig überraschend. "Dazu gab es keine andere Wahl. Eine Fortsetzung ist nach einer fünfmonatigen Pause nicht zu realisieren", sagt Björn Fröhlich, der die Frauen trainiert. Durch die Annullierung der Saison kann sein Team, das nach fünf Spielen die Tabelle anführt, einen möglichen Aufstieg nicht wahrnehmen. "Diese Entscheidung vom HVS in der aktuellen Situation war abzusehen und eine logische Konsequenz. Der Zeitplan für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs wäre nicht möglich oder verantwortbar. Das Verletzungsrisiko wäre sehr hoch", ergänzt Alexander Kreil, einer der Trainer des zweiten Männerteams des HC. Die Oberliga-Reserve, die nach einer Trainerzusammenkunft am vergangenen Freitag weiterhin auf der Suche nach einer festen Lösung auf dem Posten des Übungsleiters ist, beendete die Saison mit einem Sieg aus vier Spielen auf Rang 10 der Verbandsliga.

"Die Stimmung ist natürlich trotzdem etwas angespannt, es geht den Erwachsenen ja genau so wie den Kindern und Jugendlichen. Es ist leider auch jetzt ungewiss, wie es mit dem Freizeitsport weitergeht. Aus der letzten Saison bleibt eigentlich nur eine gemeinsame Vorbereitung und einzelne Spiele. So einen Aufwand erneut zu vermitteln, finde ich persönlich extrem schwierig", erklärt Fröhlich. Einen Hoffnungsschimmer für die Anhänger der Verbandsliga-Teams gibt es. "Von Verbandsseite wird noch am Pokalwettbewerb festgehalten. Wenn möglich soll dieser bis Ende Juni durchgeführt werden", sagt Björn Fröhlich. Der Trainer der HC-Damen wäre von der Austragung allerdings wenig begeistert: "Den Trainingsrückstand kann man nicht so schnell aufholen. Da sollte man Spiele unter Wettbewerbsbedingungen lassen."

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