HC verliert Spitzenspiel im Erzgebirge

Handball-Sachsenliga: Team aus Glauchau und Meerane leistet sich viele Fehler

Lößnitz.

Keinen guten Tag hat der Handball-Sachsenligist HC Glauchau/Meerane im Auswärtsspiel am Sonntag in der Erzgebirgshalle in Lößnitz erwischt. Das Team von Trainer Felix Kempe und Co-Trainer Oliver Pflug kassierte im Spitzenspiel beim EHV Aue II eine 19:32 (9:14)-Niederlage. Damit tauschten die beiden Vereine auch die Plätze in der Sachsenliga-Tabelle: Der EHV Aue II steht nun an der Spitze. Die Mannschaft aus Glauchau und Meerane folgt an Position zwei. "Bei uns ist nicht wirklich viel zusammengelaufen", sagte Felix Kempe nach der ersten Niederlage der Saison 2018/19.

In der ersten Viertelstunde ging der Plan des HC Glauchau/Meerane noch auf. Die Gäste führten mit 5:3 (11.) und 7:5 (15.). Später häuften sich allerdings die einfachen Fehler in der HC-Offensive. Sie wurden von der EHV-Reserve mit einem gefürchteten Konterspiel bestraft. Die Erzgebirgler machten kurz vor der Pause insgesamt fünf Treffer in Folge - aus einem 9:9-Remis (24.) wurde eine 14:9-Führung (30.). Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber den Vorsprung weiter aus und zogen auf 22:11 (42.) und 30:16 (56.) davon. "Wir konnten den Gegner einfach nicht in den Positionsangriff zwingen", sagte Felix Kempe.

Ärgerlich: Nachdem es in den letzten Wochen für die Mannschaft aus Glauchau und Meerane sehr gut lief, übernahm nun in einer schwierigen Phase niemand die Verantwortung. Die Gäste mussten zudem ab der 37. Minute auf René Pechmann verzichten, der nach einem Foulspiel mit der roten Karte vom Spielfeld geschickt wurde.

Trotz der schwachen Leistung der HC-Akteure verzichtet Felix Kempe in der Öffentlichkeit auf kritische Töne. "Es bringt nichts, wenn wir jetzt auf die Mannschaft draufhauen", sagte der 28-Jährige, der nach Spielende in der Kabine schnell den Blick nach vorn gerichtet hat. Kempe: "Ich habe den Jungs gesagt, dass sie in zwei Wochen im Spiel in Zwenkau eine Antwort auf die Leistung in Aue geben können." Bis dahin soll vor allem am Spielfluss in der Offensive gearbeitet werden. (hof)

HC: L. Kylisek (1), Schwinger; Poppitz (4), Döhler, Schmidt, Piller (3), Götze (3), Planken, Lindner (4), Zauber (1), Pfeil, Blauhut, Pechmann (1), D. Kylisek (2).

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