Heimwettkampf als letzter Test für Hawaii

Stefan Bauer aus Mosel startet am 12. Oktober beim Ironman-Triathlon - Ehefrau und Freunde begleiten ihn - Nach Quälerei folgt Urlaub

Zwickau.

In drei Wochen wird es für Stefan Bauer vom SV Zwickau 04 beim legendären Ironman auf Hawaii ernst. Den letzten Feinschliff dafür holt er sich am Sonntag beim Heimtriathlon. Im Vorfeld sprach Anika Heber mit ihm.

Freie Presse: Seit der Qualifikation für Hawaii Anfang Juli sind einige Wochen vergangen. Hat bisher in der Vorbereitung für den Ironman alles geklappt?

Stefan Bauer: Ja, auf jeden Fall. Sportlich habe ich mich auf längere Einheiten konzentriert und da lief alles gut. Die ganze Reise nach Hawaii habe ich über einen speziellen Anbieter gebucht. Der holt uns dann schon am Flughafen ab und betreut uns vor Ort. Da hoffe ich auch auf die letzten Tipps für den Wettkampf.

Sie sagen uns. Wer kommt denn noch mit?

Selbstverständlich meine Frau Viola, sie begleitet mich ja zu jedem Wettkampf. Und da wir dieses Jahr Silberhochzeit hatten, bietet sich das einfach an. Zudem kommt ein befreundetes Pärchen mit, das freut uns sehr.

Wie sieht die Planung für die Reise aus, wann geht es los?

Wir fahren am 1. Oktober nach Frankfurt am Main und fliegen dann am 2. nach Hawaii. Mir war wichtig, dass ich genug Zeit zum Akklimatisieren vor Ort habe und mir die Strecke in Ruhe anschauen kann. Der Wettkampf ist am 12. Oktober und dann machen wir noch eine Woche Urlaub.

Nach der erfolgreichen Qualifikation für Hawaii gab es ja eine kleine Feier bei Ihnen. Wie fielen die Reaktionen sonst so aus auf den Erfolg?

Ich muss sagen, ich habe echt viele Glückwunsche bekommen. Auch von Leuten, mit denen man eher wenig zu tun hat. Diese Anerkennung und Begeisterung ist schön. Es gibt auch viel Unterstützung aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Ich gehe auch davon aus, dass sie am 12. Oktober irgendwas planen, um den Wettkampf gemeinsam zu schauen.

Beim Triathlon am Sonntag in Zwickau steht für Sie auf der Olympischen Distanz nur ein Bruchteil der Strecke eines Ironman auf dem Programm. Was haben Sie sich für den Wettkampf vorgenommen?

Ich sehe das ein bisschen als Abwechslung zum normalen Training und will versuchen, es schnell anzugehen. Gleichzeitig ist es auch ein letzter Materialtest.

Wie gehen Sie mit der Situation um, dass in einer Schwimmhalle und nicht wie sonst draußen in einem größeren Gewässer geschwommen wird?

Ich kenne die Halle ja sehr gut, immerhin ist das übers Jahr gesehen neun Monate lang mein Haupttrainingsort. Aber ich habe es beim Wettkampf bisher eher gemieden, weil das schon ungewohnt ist mit den Bahnen. Meistens stand mein letztes Rennen so Ende August, Anfang September an und hier in Zwickau war ich dann als Helfer im Einsatz. Es wird also meine erste Teilnahme sein. Durch den Start auf Hawaii hat sich das in diesem Jahr einfach angeboten. Ich kann zwar den Massenstart beim Schwimmen nicht noch einmal üben, aber dafür die Wechsel aufs Rad und zum Laufen.

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