HSG nutzt Chance und setzt sich ab

Handball-Bezirksliga: Vorsprung an der Tabellenspitze auf Verfolger beträgt nach Sieg drei Punkte

Frauen: SSV Fortschritt Lichtenstein gegen USG Chemnitz 33:21 (15:7). Zwei Punkte wollten die Gastgeberinnen gegen den Tabellensechsten holen. Das hat souverän geklappt.

Fortschritt begann auch furios und zog in den ersten Spielminuten auf 4:1 davon. Von den vielen Fehlern der USG profitierend, wurde der Vorsprung bis zur Halbzeit auf acht Tore ausgebaut. Trotzdem war Trainer Thomas Stölzel nicht zufrieden. Er fordert vor allem im Angriff mehr Bewegung beim Spiel ohne Ball. Das hat die Mannschaft in Halbzeit zwei auch umgesetzt. Mit einer sicheren Führung im Rücken testete Fortschritt verschiedene Spielvarianten und jede Spielerin bekam ihre Einsatzzeit. Beste Werferin war erneut Sarah Bertram, sie trafsiebenmal.(jabl) Frauen: HC Glauchau/Meerane II gegen SV Chemie Zwickau 19:17 (11:7). Die Gastgeberinnen sind hervorragend in die Partie gestartet. Sie führten nach fünf Minuten mit drei Toren. Danach kam Chemie besser ins Spiel und glich zum 3:3 aus. Doch durch gelungene Angriffe baute der HC II seinen Vorsprung bis zur 21. Minute wieder auf 8:5 aus und ging mit einer sicheren Führung in die Pause.

Die Gäste kamen wie umgewandelt aus der Kabine und schafften den 12:12-Gleichstand (41. Minute). Die Partie verlief weiter spannend. Drei Minuten vor Schluss stand es 17:17 und der Ausgang war völlig offen. Durch eine gute Abwehr und einer treffsicheren Tanja Suttkus, sie warf insgesamt elf Tore, gelang der Mannschaft von Trainer Marcel Knobloch der dritte Sieg in Folge. Sie hat damit Tabellenplatz fünfgefestigt(20:18Punkte).(elte) Männer: HSG Sachsenring gegen USG Chemnitz 27:21 (10:9). Nachdem Verfolger TSV Mittweida überraschend beim Schlusslicht in Annaberg verloren hatte, konnte die HSG den Vorsprung an der Tabellenspitze auf drei Punkte ausbauen.

Diese Chance hemmte das Team zunächst. "Man merkte, dass die Spieler mit den Gedanken manchmal woanders waren", stellte Trainer Thomas Sabin fest. Nach 15 Minuten stand es 5:3 für das Heimteam. Beide Mannschaften machten in der Offensive viele Fehler. Zum Glück stand die Abwehr der HSG gut, sodass die vielen ungenauen Pässe und vergebenen Torwürfe keine Folgen hatten. Nach der Pause hatte die HSG erneut Schwierigkeiten, und der Spielstand blieb knapp, ehe das Team auf 21:15 davonzog und diesen Vorsprung nicht mehr hergab. Bester Werfer in einer dennoch durchwachsenen Partie war Florian Morczinek (7 Tore). (mpf)

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