Junge Talente verstärken Team

Die Tischtennisspieler des SV Sachsenring planen für die neue Saison. Was möglich sein könnte, zeigten drei Spieler beim jüngsten Landesranglistenturnier.

Hohenstein-Ernstthal.

Die Tischtennisspieler des SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal warteten beim Landesranglistenturnier der Herren mit überzeugenden Leistungen auf.

Neumann-Manz belegt Platz 1

SV-Spieler Nick Neumann-Manz gewann das Turnier in Wilsdruff. Souverän dominierte er bereits seine Vorrundengruppe. Bei sieben Siegen gab er lediglich drei Sätze ab. Am Finalsonntag musste er noch vier Begegnungen absolvieren. Wiederum ging er vier Mal als Sieger vom Tisch.

In der allerletzten Partie war es zum Aufeinandertreffen mit dem bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Jens Kurkowski (TTC Holzhausen) gekommen. Nach einem 0:2-Rückstand warf Nick Neumann-Manz alles in die Waagschale und drehte diese Partie noch zum 4:2. Nach insgesamt 51 (44:7) gespielten Sätzen hatte er sich damit den Titel gesichert und für das Bundesfinale-Top 48 des Deutschen Tischtennis Bundes qualifiziert. Thomas Hornbogen spielte ebenfalls ein starkes Turnier und belegte am Ende im Feld der 16 besten Spieler Sachsens den vierten Platz. In der Vorrunde war Hornbogen mit 5:2 Punkten auf den zweiten Platz gekommen. In der Endrunde spielte er noch einmal 2:2 Punkte und kam hinter Neumann-Manz, Kurkowski und Müller auf Rang vier. Eigentlich war Johann Koschmieder nur Nachrücker in diesem Feld, aber diesen Platz füllte er mit einer ganz starken Leistung und einem tollen neunten Platz hervorragend aus.

Das Ziel lautet Klassenerhalt

Die erste Mannschaft des SV Sachsenring will in ihrer zweiten Saison in der Regionalliga ihre "Position eins" im sächsischen Herrentischtennis verteidigen. Das wird nicht einfach, wissen die Verantwortlichen.

Der bisherige Spitzenspieler Andras Turoczy hat eine neue Heimat im hessischen Lampertheim gefunden. Auch der langzeitverletzte Ondrej Glasl musste ersetzt werden. Mit dem Esten Aleksandr Smirnov und dem jungen russischen Talent Dmitry Zakharov erhofft sich der SV Sachsenring eine in etwa gleichwertige Neubesetzung. Smirnov wird nur zu den Spielen anreisen. Zakharov trainiert dagegen mit den sächsischen Talenten Nick Neumann-Manz und Johann Koschmieder im Trainingszentrum in Eilenburg.

Der seit sechs Jahren für den Verein spielende Jiri Volek konnte in der vergangenen Saison nicht an seine guten Leistungen der Vorjahre anknüpfen. Er musste dem 13-jährigen Spitzentalent Johann Koschmieder weichen. "Das wird für Johann Koschmieder kein einfaches Unterfangen. Er muss sich erst an das Niveau der Regionalliga gewöhnen", sagt Mannschaftsleiter Christian Hornbogen über den Neuzugang vom SV Horken Kittlitz, der im Sportinternat Dresden zur Schule geht. Komplettiert wird das Team mit Ivan Proano, Andrey Grossu und Thomas Hornbogen. Hornbogen hatte mit seiner positiven Rückrundenbilanz (7:4 Punkte) großen Anteil am Klassenerhalt und wird in der kommenden Serie Mannschaftskapitän sein. "Auch in der neuen Saison kann das Ziel erneut nur der Klassenerhalt in der Regionalliga sein", sagt Teamchef Hornbogen. Die Spielstärke der Neulinge aus Schwabhausen, Thalkirchen und Regenstauf sei schwer einzuschätzen. Der SV Sachsenring sollte aber die Stärke haben, am Ende mindestens drei Mannschaften hinter sich zu lassen. "Mit der Mischung aus erfahrenen Spielern und dem Einsatz junger sächsischer Talente wollen wir eigene Akzente in der Liga setzen und das Publikum in der Pfaffenbergturnhalle wieder mitreißen", sagt Hornbogen.

Saisonauftakt ist am 11. Oktober um 16 Uhr. Da empfangen die Sachsenring-Spieler das Team des SSV 07 Schlotheim. Einen Tag später um 15 Uhr spielen sie dann gegen den Staffelfavorit SV Schott Jena.

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