Kampfgeist bleibt unbelohnt

Volleyball: Gegen den Dresdner SC II dreht Lichtenstein fast das Spiel. Am Ende gab es deutliche Worte vom Trainer.

Regionalliga, Damen: Dresdner SC II gegen SSV Fortschritt Lichtenstein 3:2. Eine vermeidbare Niederlage kassierten die Lichtensteinerinnen bei der DSC-Reserve, die im September im Hinspiel noch mit 3:0 besiegt wurde. "Es ist nützt nichts gegen starke Gegner wie Erfurt super zu spielen, aber gegen Mittelfeldmannschaften nicht Normalform zu haben. Einige Spielerinnen sollten ihre eigene Motivation und Einstellung hinterfragen", ärgerte sich Trainer Jan Pretscheck.

Mit Libera Sophie Philipp und Zuspielerin Lisa Wendler fehlten zwei wichtige Spielerinnen. Das sorgte für Probleme. Lichtenstein hatte Startschwierigkeiten und verlor den ersten Satz mit 21:25. Dann fand das Team besser ins Spiel und konnte die Sätze zwei und drei mit 25:23 gewinnen. Auch im vierten Satz schein ein Sieg greifbar. Doch die Fortschritt-Damen verloren den Faden, unter anderem weil die jungen Spielerinnen Nerven zeigten. Am Ende hieß es 19:25. "Ein 14:8 darfst du nicht mehr hergeben", sagte Pretscheck mit Blick auf die deutliche Führung. Im Tiebreak führte Dresden kurz vor Schluss 13:10. Zwar zeigte Fortschritt noch einmal Kampfgeist und glich aus, doch die Gastgeber mit ihrer starken Feldabwehr, mehr Durchschlagskraft im Angriff und der nötigen Portion Glück gewann mit 17:15. Sachsenliga, Herren: SSV St. Egidien gegen SV Chemnitz-Harthau 3:2. Gegen den Tabellendritten aus Chemnitz sah es zunächst nicht so aus, als könnte St. Egidien punkten. Die ersten beiden Sätze gingen mit 18:25 und 23:25 verloren. Spielertrainer Michael Albert stellte um und brachte Routinier Detlef May sowie Neuzugang Felix Rösner, die im weiteren Verlauf gute Aktionen zeigten. Im dritten Satz konnte mit viel Engagement die drohende Niederlage abgewendet werden. Nach Satzbällen der Gäste kämpfte St. Egidien verbissen und gewann mit 28:26. Diese Energieleistung sorgte für zusätzliche Motivation, während bei den favorisierten Gästen der Schwung mehr und mehr verloren ging. Satz vier ging mit 25:18 an St. Egidien und auch der Tiebreak wurde bestimmt, was mit einem 15:10 belohnt wurde.

SSV St. Egidien gegen TU Dresden II 0:3. Nach den überraschenden Punkten sollte gegen Schlusslicht Dresden nachgelegt werden. Um Kräfte zu sparen, nahm Michael Albert ein paar Umstellungen vor. "Vielleicht ein Fehler", sagte er danach selbstkritisch. Denn sein Team kam nicht mehr ins Spiel, auch bei den Grundlagen hakte es. Hinzu kamen viele Aufschlagfehler. Die erfahrenen Gäste nutzten das und gewannen mit 25:15, 26:24 und 27:25. "Insgesamt waren das heute zwei Punkte zu wenig", sagte Michael Albert, der mit dem SSV weiter Vorletzter der Liga ist.

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