Knapp geschlagen in die Pause

Volleyball-Sachsenklasse: St. Egidien belegt Rang 5

St. Egidien.

Mit einer knappen 2:3-Niederlage beim VSV Reichenbach haben sich die Volleyballer der SSV St. Egidien in die Weihnachtspause der Sachsenklasse verabschiedet. "Es war ein gutes Spiel gegen einen guten Gegner. Wir haben aber den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht", sagt Spielertrainer Michael Albert.

Nach einigen taktischen Überraschungen und einem guten ersten Satz (25:19) bekam St. Egidien im weiteren Verlauf Probleme. Die Annahme wackelte mehrfach, was auch den Spielaufbau hemmte. Mit 20:25 und 22:25 gingen die Sätze 2 und 3 verloren. Auch im vierten Satz hakte es mehrfach. Am Ende hatte Reichenbach sogar zwei Matchbälle. Die wehrte St. Egidien mit viel Kampfgeist ab und gewann seinerseits mit 26:24. Im Tiebreak sah es beim Seitenwechsel richtig gut für die SSV aus, doch die eigene 8:4-Führung wurde verspielt. Am Ende hieß es 12:15 und es gab trotz eines guten Auftrittes nur einen Punkt.

Mit zwölf Punkten aus acht Spielen belegt das Team den fünften Platz. "Wir haben zu viele Punkte liegenlassen", sagt Albert. Dass die Mannschaft mit zwei Siegen mehr nah dran am Spitzenreiter DelitzschIII (17 Punkte) wäre, ist dem Spielertrainer weniger wichtig. Er schaut eher nach unten. Denn mit einer besseren Ausbeute wäre der Abstand auf die Abstiegsränge zu den L.E. Volleys IV (7) und Textima Süd Chemnitz (6) viel beruhigender. Hauptproblem ist laut Albert einmal mehr die überschaubare Trainingsintensität, die ein gezieltes Arbeiten schwer macht. In welche Richtung es für die SSV St. Egidien in der Rückrunde gehen könnte, wird sich am 11. Januar zeigen. Dann sind mit dem VSV Oelsnitz II und dem SV Chemnitz-Harthau II zwei Teams zu Gast, die ebenfalls im Mittelfeld der Tabelle positioniert sind. (mpf)

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