König hängt die Konkurrenz ab

Beim vierten Rennen der Stundenlaufserie haben auf der Bahn in der Werdauer Sachsenarena am Mittwochabend 123 Läufer ihre Runden gedreht.

Werdau.

Thomas König ließ sich auf der Stadionrunde in der Sachsenarena nicht die Butter vom Brot nehmen. Der 53-Jährige aus Bockau entschied den vierten Durchgang der Zwickauer Stundenlaufserie mit 15.145 Metern klar für sich.

"Das war ein toller Lauf, in dem ich mein Tempo locker gehen und die Konkurrenz stehen lassen konnte", lachte der Mann vom Verein Mühle-Laufkultur. Die erste halbe Stunde lief der Erzgebirger noch in einer Gruppe, in der zweiten Hälfte war er nur noch auf der Überholspur. "Ich hatte mir zum Ziel gemacht, das gesamte Feld mindestens einmal zu überrunden. Und das habe ich geschafft", meinte Thomas König, der Tilo Blut (Polizei Zwickau) und Hendrik Gerber (SV Vorwärts Zwickau) auf den Ehrenplätzen immerhin 465 beziehungsweise 885 Meter abgenommen hatte.

Auch bei den Frauen hatte am Ende der Stunde Kerstin Trommler vom SV Vorwärts Zwickau gegenüber der Konkurrenz mindestens eine Runde Vorsprung. Die 54-Jährige schaffte 13.050 Meter, ihre Vereinskolleginnen Anett Poller und Dagmar Langer mussten dahinter mit 12.620 beziehungsweise 12.550 Meter zufrieden sein. "Für mich war es zum Laufen eigentlich noch ein wenig zu warm, ich bin aber trotzdem mit den Verhältnissen gut zurecht gekommen", meinte die Zwickauerin sichtlich zufrieden. Auf Platz vier kam übrigens die Langenhessenerin Katja Riemer mit 11.090 Metern, die zum ersten Mal bei der Stundenlaufserie am Start gewesen ist. "Ich wollte mal etwas Neues probieren und habe mich in die Starterliste der Serie eingetragen", meinte die 38-Jährige, welche allerdings für die Gesamtwertung unbedingt noch zum Saisonfinale am 5. September in Eckersbach starten muss.

Ob im Sportforum "Sojus 31" auch das Fraureuther Ehepaar Peggy und Steffen Gruna wieder dabei ist, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Vorgestern waren beide erstmals gemeinsam auf der Stadionrunde unterwegs, wobei für Steffen Gruna das Heimspiel den Ausschlag gab. "Eigentlich mag ich das 'Im-Kreis-Rennen' nicht, allerdings war das gar nicht so schlimm", sagte der 45-Jährige. Seine Frau - im Gegensatz zu ihm mag sie das Laufen auf der 400-Meter-Bahn - hat er in der Stunde viermal überholt. "Ich bin von den Spitzenläufern ziemlich oft überholt worden, was ich für meinen Laufstil schon etwas nutzen konnte", lachte Peggy Gruna, die bereits bei zwei anderen Stundenläufen der Serie dabei war. "Um in die Gesamtwertung zu kommen, muss ich in Eckersbach schon noch einmal laufen", meinte sie.

Beim Halbstundenlauf gab übrigens fast ausschließlich der veranstaltende SV Vorwärts Zwickau den Ton an. Mit Sören Trommer, Marcel Vogel, Jonas Wilhelm, Ronny Heymann, Mirko Nötzold und Robert Walker waren bei den Männern gleich sechs Läufer ganz vorn. Bei den Frauen gewann Jessica Viertel, Dritte wurde Doreen Täufel.

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