Langenhessen/Crimmitschau erobert Tabellenspitze

Die HSG-Handballerinnen haben in der Bezirksliga ihren sechsten Sieg im neunten Spiel erzielt. Die Männer des HC Fraureuth gingen dagegen leer aus.

Langenhessen/Crimmitschau - SV Oberlosa II 32:20 (22:9). Die Frauen der HSG Langenhessen/ Crimmitschau haben am Wochenende die Gunst der Stunde ergriffen. Da der bisherige Tabellenführer Chemie Zwickau im direkten Duell beim Dritten SG Raschau-Beierfeld verloren hat, brachte der deutliche 32:20-Heimsieg gegen SV Oberlosa II der Mannschaft neben den drei Punkten auch den Sprung an die Tabellenspitze der Bezirksliga.

Im letzten Spiel der Hinrunde für die HSG nahmen die Gastgeberinnen gegen den Tabellensechsten von Beginn an das Heft des Handels in die Hand. Nach Ballverlusten oder Fehlwürfen der Gäste startete die HSG ihr schnelles Konterspiel und kam so zu einfachen Toren. Aus einer sicheren Deckung heraus erarbeitete sie sich von allen Positionen gute Torgelegenheiten. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeberinnen bei einem Stand von 13:3 erstmals zehn Tore vorn.

Nach dem Seitenwechsel wurde im Angriff nun nicht mehr mit der nötigen Konsequenz gearbeitet und im Abschluss scheiterte die HSG des Öfteren an der Torhüterin. So erzielten die Gastgeberinnen bis zur 40. Spielminute lediglich nur ein Tor aus dem Feld heraus. Doch mit einem 4:0-Lauf stoppten sie den kurzen Aufwärtstrend der Gäste. Da die HSG bis zum Ende noch einige klare Torgelegenheiten liegen lies, konnten die Vogtländerinnen bis zur Schlusssirene noch Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende ging der Sieg dank einer starken Mannschaftsleistung verdient an die HSG.

Während Langenhessen/Crimmitschau am Wochenende spielfrei hat, können die Zwickauerinnen und Raschau--Beierfeld die HSG am Sonntag wieder vom Thron der Bezirksliga stoßen. (fp)

HC Fraureuth - TSV Oelsnitz 23:27 (12:14). Hatten die Männer des HC Fraureuth den TSV Oelsnitz noch zu Saisonbeginn in der ersten Pokalrunde geschlagen, so mussten sie sich beim Heimspiel am Samstag dem Tabellenzweiten der Bezirksliga 23:27 geschlagen geben.

In den Anfangsminuten des vierten Heimspieles konnte das Fraureuther Team ihre Stärke durchaus gut in Szene setzen. Vor allem das Spiel mit dem Kreisläufer Marcel Geßner harmonierte. Die Gäste scheiterten dabei auch an der defensiven Deckungsvariante des HC. So hatten sich die Hausherren nach 16 Minuten eine Fünf-Tore-Führung (9:4) erarbeitet. Eine gewisse Euphorie war bereits in der Halle zu spüren, die allerdings nicht lange anhalten sollte.

Vor allem im Angriff fehlte danach jegliches Durchsetzungsvermögen. Nur drei Tore vermochten die Hausherren bis zur Halbzeit im Oelsnitzer Tor unterzubringen. In den Gesichtern der Fraureuther war Fassungslosigkeit zu sehen. Niemand konnte sich diesen Leistungseinbruch logisch erklären.

Der Start in die zweite Hälfte war dann auch wieder wesentlich strukturierter. Albert Finkenwirth konnte den HC kurz nach der Pause mit vier Toren innerhalb von vier Spielminuten sogar mit 16:15 in Führung werfen. Aber dies brachte nicht die ersehnte Wende im Spiel der Hausherren. Trotz einer Roten Karte für die Gäste zeigten sie immer wieder einfache Fehler, welche rigoros von den Gästen genutzt wurden. Auch die Umstellung auf eine 3:3-Deckung von HC-Trainer Gerd Jüngling änderte nichts an der verdienten Niederlage der Hausherren. (gjü)

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