Lichtenstein bringt einen Punkt mit

Am 21. Spieltag der Fußball-Landesklasse sind für die beiden Teams aus der Region nicht alle Wünsche in Erfüllung gegangen.

Meerane/Chemnitz.

Der Meeraner SV bleibt trotz einer 0:2-Niederlage am Sonntag gegen Merkur Oelsnitz Achter in der Tabelle der Fußball-Landesklasse West. Auf den sechsten Platz ist der SSV Fortschritt Lichtenstein abgerutscht, der bei Ifa Chemnitz zumindest einen Punktgewinn verbuchen konnte. Es war für die Mannschaft das erste Auswärts-Remis der Saison.

Meeraner SV - Merkur Oelsnitz 0:2 (0:1). Vor 167 Zuschauern kassierten die Meeraner die zweite Niederlage am Stück. "Uns hat einfach die Konzentration und die nötige Zweikampfhärte gefehlt", sagte Trainer Julius Michel, der den Gegner vor dem Spiel noch gelobt hatte. Im Hinspiel hatten die Meeraner beim 3:3 zumindest einen Punkt aus Oelsnitz mitgenommen.

Trainer Michel musste auf gleich drei Spieler verzichten. Christopher Müller und Steve Nierobisch fehlten verletzungsbedingt, Daniel Hinke war nach der roten Karte gegen Chemnitz gesperrt. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte gab es Chancen für beide Mannschaften. Durch einen direkt verwandelten Freistoß von Marcel Schuch gingen die Gäste nach einer halben Stunde in Führung. Im zweiten Abschnitt hatten die Hausherren mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. In der 67. Minute erzielte Maximilian Christl den 0:2-Endstand. "Alles in allem war der Sieg für die Oelsnitzer verdient. Wir haben zu wenig nach vorn gemacht und keine wirklich gefährlichen Chancen erspielt", so Michel.

Ifa Chemnitz - SSV Fortschritt Lichtenstein 0:0. In einer hitzigen Partie gab es am Ende eine Nullnummer. Die Gäste kamen gut ins Spiel und hätten bereits nach zwei Minuten in Führung gehen können. Fortschritt-Angreifer Rico Bär traf allerdings nur die Latte. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams energisch zu Werke gingen. Schiedsrichter Heineck verteilte daher auch die ersten gelben Karten. Auf Seiten der Hausherren traf es Ronny Seeliger, beim SSV erwischte es Erik Kasper.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie intensiv, das Spielerische blieb weitestgehend auf der Strecke. Beide Mannschaften agierten nun überwiegend mit langen Bällen. Auch die Heimelf kam nun zur ersten Gelegenheit. Nach einem Fehler in der Lichtensteiner Abwehr gab es erneut einen Aluminiumtreffer. Der SSV spielte nun nach vorn und versuchte die Führung zu erzielen. Die größte Chance dazu hatte Damian Adamczewski etwa 20 Minuten vor Spielende. Erst scheiterte er mit einem guten Schuss, ehe er den Nachschuss knapp übers Tor setzte. In der Folge gab es keine nennenswerten Aktionen mehr, sodass es beim gerechten 0:0 blieb.

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