Lichtenstein entscheidet sich für die Regionalliga

Die Fortschritt-Volleyballerinnen nehmen auch in der neuen Saison die Herausforderung 4. Liga an. Drei weitere Teams werden auf Sachsenebene schmettern.

Lichtenstein/St. Egidien.

Die Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein spielen auch in der kommenden Saison in der Regionalliga. Verein und Mannschaft haben sich laut Trainer Sascha Grieshammer nun so entschieden. Mit dem achten Platz, den die Mannschaft beim Saisonabbruch im März belegte, waren die Weichen ohnehin auf den Regionalliga-Verbleib gestellt. Es gab jedoch personelle Fragezeichen. "Alle Spielerinnen wollen bleiben, aber die Zuspielerposition bleibt eine Herausforderung", sagt Grieshammer.

Cora Müller steigt nach ihrer Handoperation zwar wieder ins Training ein. Allerdings bleibt abzuwarten, wie das funktioniert. Zwei Spielerinnen fehlen aufgrund ihrer Babypause bis auf Weiteres, von allen anderen wurde eine große Verbindlichkeit gefordert. Eine Neuverpflichtung deutet sich noch an. Der Trainer erwartet eine Zwölferstaffel in der Regionalliga, sodass der Aufwand nicht wesentlich zunimmt.

Einige Sorgen gibt es bei der zweiten Lichtensteiner Frauenmannschaft, bei der momentan noch unklar ist, welcher Kader in der kommenden Saison zur Verfügung steht. Trotzdem wurde wieder für die Sachsenliga gemeldet, in der das Team in dieser Saison Letzter war. "Für ein Nachwuchsteam bringt die Sachsenliga aber beispielsweise organisatorische Vorteile", sagt Grieshammer. Der Verein will nun in den nächsten Wochen versuchen, die Reserve zu verstärken und kann sich dabei auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen vorstellen.

Auch für die Männer der SSV St. Egidien, die in der Tabelle der Volleyball-Sachsenklasse als Fünfter einen Mittelfeldplatz belegten, aber den Klassenerhalt bei Saisonabbruch noch nicht endgültig sicher hatten, gibt es nun Planungssicherheit. "Es wird auch im kommenden Jahr Sachsenklasse gespielt", sagt Spielertrainer Michael Albert. Er wird allerdings künftig nicht mehr als Trainer der Mannschaft fungieren, da er ein Engagement bei einem anderen Verein plant. Als Spieler will er aber noch aushelfen.

Relativ kompliziert ist die Lage bei den Männern der SG Lichtenstein/Langenberg. Bei der Einstellung des Spielbetriebs aufgrund der Corona-Pandemie lag die Mannschaft in der Bezirksliga auf Platz 7 und kämpfte noch gegen den Abstieg. Allerdings war es bei sechs ausstehenden Spielen mathematisch auch noch möglich, Erster zu werden. Der Verband beschloss eine ungewöhnliche Regelung, die ein Aufstiegsrecht einräumt, sofern der Aufstieg zum Saisonabbruch theoretisch noch möglich war. Deshalb hat die SG laut Sascha Grieshammer für die Sachsenklasse gemeldet und ist sehr gespannt, wie nun vom Verband weiter verfahren wird.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.