Lichtenstein freut sich über ersten Sieg

Die zweite Frauenmannschaft des SSV Fortschritt hat am Wochenende in der Volleyball-Sachsenliga überzeugt. Für die weitere Trainingsgestaltung hat der Coach schon einige Ideen.

Lichtenstein.

In der letzten Partie vor der mindestens bis Ende November andauernden Spiel- und Trainingspause hat die zweite Frauenmannschaft von Fortschritt Lichtenstein gezeigt, was sie kann. Das Team von Trainer Michael Albert gewann beim USV TU Dresden II mit 3:1. "Es ist natürlich bedauerlich, dass wir jetzt eine Pause machen müssen", sagte Albert nach dem ersten Sachsenliga-Sieg des neuformierten Nachwuchsteams. Bis jetzt hatte die Mannschaft in der Saison eine kontinuierliche Steigerung gezeigt, die nun erst einmal einen Abbruch erlebt.

In der Landeshauptstadt hätte der Sieg sogar deutlicher ausfallen können. "TU Dresden war in diesem Spiel nicht wirklich stark", schätzt Michael Albert ein. Im ersten Satz führte Lichtenstein lange, dann traten aber Schwächen in der Annahme auf, die momentan noch das größte Problem des Teams sind. Die Sicherheit ging verloren und Dresden gewann knapp mit 26:24. Im zweiten Satz gab es dann nicht nur starke Aufschläge von Melissa Dietz, sondern auch eine sehr gute Block- und Abwehrarbeit. Mit 25:11 gab es einen mehr als deutlichen Satzerfolg. Auch im dritten Durchgang führte Fortschritt wieder, leistete sich in Richtung Satzende aber erneut einige Fehler. "Da kommen wir dann zu schnell ins Schwimmen", stellte Albert fest. Dennoch gewannen die Lichtensteinerinnen den Durchgang mit 25:20. Im vierten Satz wurde es trotz einer 20:12-Führung noch einmal eng, doch am Ende stand ein 25:22 für das junge Fortschritt-Team auf der Anzeigetafel.

Wie schnell dieses Leistungsvermögen nach der Pause wieder erreicht werden kann, ist schwer einzuschätzen. Michael Albert will nun dafür sorgen, dass zumindest etwas für Kraft und Fitness getan werden kann. Er plant gemeinsame Trainingseinheiten per Videokonferenz im Internet. "Ich bin gespannt, wie das funktioniert", sagt Albert, der in dieser Saison erstmals ein Frauenteam betreut, nachdem er bisher für die Herren der SSV St. Egidien zuständig war. Eine seiner Spielerinnen, Emma Gruner, ist jetzt kurzfristig in die Sportschule nach Dresden gewechselt und trainiert nun im Leistungszentrum. Wenn es nach der Saisonunterbrechung in der Sachsenliga weitergehen kann, ist sie aber trotzdem noch für Fortschritt Lichtenstein spielberechtigt.

"Wir sind stolz, dass wieder einmal eine Spielerin diesen Sprung geschafft hat", sagt Albert, der in Lichtenstein die Nachfolge von Michaela Thees angetreten hatte. Sie war mehrere Jahre für die intensive Nachwuchsarbeit bei Fortschritt verantwortlich, ist dann aber aus familiären Gründen kürzer getreten.

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