Lichtenstein wartet auf Entscheidung

In der Volleyball-Regionalliga spricht aus der Sicht des Fortschritt-Trainers viel für einen Saisonabbruch. Sein Blick geht auch deshalb schon ins nächste Spieljahr.

Lichtenstein.

Für die erste Frauenmannschaft von Fortschritt Lichtenstein steht die Entscheidung noch aus: Während die Vereine in den unteren Volleyball-Ligen nach dem in der Vorwoche beschlossenen Saisonabbruch durch den Sächsischen Volleyballverband Klarheit haben, gibt es die für die Regionalliga-Staffeln bislang noch nicht. Laut Fortschritt-Trainer Sascha Grieshammer dürfte es erst Ende Februar eine Entscheidung durch den Deutschen Volleyballverband geben. Die Verantwortlichen hatten demnach bisher noch etwas Hoffnung, dass zumindest die Hinrunde der begonnenen Saison zu Ende gespielt werden könnte. Lichtenstein hatte im Herbst fünf von zehn Hinrundenspielen absolviert. Nur ein Sieg gelang dabei, was den vorletzten Platz bedeutet. Der würde für den Klassenerhalt reichen.

Sascha Grieshammer glaubt aber nicht, dass noch einmal gespielt wird. "Organisatorisch ist das aus unserer Sicht nicht machbar", sagt er. Denn dafür müsste ja nicht nur zeitnah klar sein, wann wieder trainiert werden darf. Auch das Thema der Hallenzeiten sei nicht mehr so einfach zu klären, genau wie viele Terminfragen. Deshalb kann es laut Grieshammer eigentlich nur eine Annullierung der Saison geben, die für Fortschritt gut wäre.

Denn sollte es doch noch Spiele geben, würde das bei den Lichtensteinerinnen auch aus personellen Gründen Sorgenfalten bedeuten. Zuspielerin Claudia Flämig macht Babypause. Und Cora Müller, die ebenfalls auf dieser Position spielt, stand im vergangenen Herbst aufgrund von Handproblemen nicht zur Verfügung und soll diese nach Worten von Grieshammer in Ruhe auskurieren.

Deshalb schaut der Trainer, der auch in der Abteilungsleitung die Fäden in der Hand hat, lieber auf die neue Saison und erhofft sich kluge Entscheidungen des Verbandes. "Es wäre gut, wenn der Modus flexibler wird", sagt der Lichtensteiner und würde sich beispielsweise zwei Staffeln in der Regionalliga wünschen. So könnten nicht nur Fahrstrecken verkürzt, sondern in einer Vorrunde auch die Zahl der Spiele reduziert werden. Die Fortsetzung wäre dann variabler, was vor dem Hintergrund des wahrscheinlich auch im nächsten Herbst noch präsenten Corona-Themas wichtig werden könnte. Außerdem wäre bei dieser Variante mehr Spannung möglich, wenn es nach einer Vorrunde noch Spiele im Playoff-Modus gibt.

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