Lok kann Abwärtstrend in Stollberg nicht stoppen

Fußball-Landesklasse: Ex-Spitzenreiter ist nach 0:2 nur noch Zehnter - Trainer: "Wir spielen gegen den Abstieg"

Zwickau.

Bei den Landesklasse-Fußballern des ESV Lok Zwickau ist im Moment der Wurm drin. Beim heimstarken Aufsteiger FC Stollberg kassierte die Mannschaft mit dem 0:2 am Sonntag ihre dritte Niederlage aus den vergangenen vier Partien. Damit rutschten die nach drei Spieltagen noch an der Spitze stehenden Zwickauer in der Tabelle auf den zehnten Platz ab.

"13 Gegentore in den vergangenen vier Spielen sind zu viel. Man muss sich die Frage stellen, ob es für den einen oder anderen in der Landesklasse reicht. Nun sollte der letzte Spieler begriffen haben, dass wir gegen den Abstieg spielen", fand Lok-Trainer Sven Döhler nach dem Spiel im Stollberger Glückauf-Stadion klare und deutliche Worte. Mit Kapitän Martin Sommer, der seine Sperre nach der Ampelkarte in Oelsnitz abbrummte, und dem mit sieben Treffer bisher besten Lok-Torschützen Steven Kretschmar (Urlaub) fehlten bei den Marienthalern zwei wichtige Stützen.

Nach den ausgeglichenen ersten 45 Minuten boten sich den Zwickauern aussichtsreiche Chancen, die jedoch von Marcus Balg, Philipp Mitzscherling und Felix Mattaeus nicht genutzt wurden. "Nach der Pause hätten wir in Führung gehen können. Wir haben uns aber auskontern lassen", gestand der als Kapitän fungierende Ralf Köppel.

Nach dem 0:1 von Steven Tonne in der Schlussphase im Anschluss an einen Konter über die linke Stollberger Seite (78.) machte der erfahrenen FC-Stürmer fünf Minuten vor dem Abpfiff mit seinem zweiten Tor alles klar. "In der zweiten Halbzeit hat man angemerkt, dass die Stollberger den Sieg mehr wollten", so Döhler. Während die Stollberger ihren vierten Heimsieg erreichten, blieben die Zwickauer zum vierten Mal in Folge sieglos. (rr)

Lok Zwickau: Weber; Catterfeld, F. Mattaeus, Lang, Blechschmidt, Köppel, Mitzscherling, Jentzsch, Seidel (77. D. Nur Hussein), Neuper (65. Oelschlegel), Balg

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