Lok und Glauchau sind im Achtelfinale

Neben dem FSV Zwickau haben zwei weitere Kreisvertreter im Sachsenpokal den Einzug in die Runde der letzten 16 geschafft.

Zwickau/Freiberg.

Der ESV Lok Zwickau hat eindrucksvoll Revanche für die beiden Niederlagen in der vergangenen Saison genommen. In der dritten Runde des Sachsenpokals wurde der SV Kottengrün 1903 mit 4:1 (3:0) bezwungen.

Zwar besaßen die Gäste die erste Chance im Spiel (3.), doch in der ersten Halbzeit war Lok klar überlegen. Zwei Freistöße von Kretschmar wurden abgewehrt (5., 8.). Auf der Gegenseite verzog Wiegand frei vorm Tor (20.). Postwendend hätte im Gegenzug Catterfeld zur Führung einschießen können. Das 1:0 erzielte Mitzscherling von der linken Strafraumecke (30.), und fünf Minuten später erhöhte derselbe Spieler aus 25 Metern auf 2:0. Noch vor der Pause markierte Kretschmar im Strafraum das 3:0 (41.). Die Vogtländer kamen aktiver aus der Kabine. Nach dem Anschlusstreffer durch Wiegand (52.) wurden die Platzherren plötzlich zunehmend nervöser, Kottengrün konnte in dieser Phase jedoch seine aussichtsreichen Torgelegenheiten nicht verwerten. Kurz vor Schluss machte der eingewechselte Azimi alles klar, als er nach einer Eingabe von Kretschmar zum 4:1-Endstand (87.) einschob. (andro)

Statistik Lok: Oettler; Catterfeld, Bräu, Köppel, Blechschmidt, Kretschmar, Rödel (77. Flämig), Schönherr, Jentzsch, Mitzscherling (82. Azimi), Frank. Torfolge: 1:0, 2:0 Mitzscherling (30., 34.), 3:0 Kretschmar (41.), 3:1 Wiegang (49.), 4:1 Azimi (86.). Schiedsrichter: Blödel (Mühlauer FV). Zuschauer: 70

Mit einem 4:2 (1:1)-Erfolg beim BSC Freiberg hat der VfB Empor Glauchau gestern Nachmittag die dritte Runde des Sachsenpokals souverän gelöst. Robin Hölzel war vierfacher Torschütze bei den Glauchauern.

Dabei waren die Westsachsen bereits nach sechs Minuten in Rückstand geraten. Der VfB Empor kam erst in der 19. Minute zu seiner ersten Chance. Zwar traf Carsten Pfoh per Kopfball ins Tor, doch der Treffer wurde wegen Abseitsstellung ab- erkannt. Weitere Chancen der Glauchauer vereitelte der starke Freiberger Torhüter. Und auch eine Großchance von Kapitän Kevin Jordan führte nicht zum Erfolg. Sein Kopfballschuss ging übers Tor hinaus. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Robin Hölzel dann sein erster Treffer (45.). So wie die erste Spielhälfte endete, begann die zweite. Mit einem platzierten Schuss ins Lange Eck gelang Hölzel die Führung für den VfB Empor (46.). Weitere fünf Minuten später erhöhte Hölzel erneut. Er hatte sich zunächst schön durchgesetzt und schließlich den Ball platziert eingeschoben (51.). Nach der 3:1-Führung versäumte es Glauchau allerdings, weitere Tore zu schießen, Chancen wurden unnötig ausgelassen. Und so kam es, dass die Freiberger einen verunglückten Rückpass der Westsachsen zum Anschlusstreffer nutzten. Mit seinem vierten Treffen in der 89. Minute machte dann aber Robin Hölzel den Auswärtssieg seiner Mannschaft perfekt. (luhi)

Statistik VfB: Seyfahrt; Wagner, Groß (59. Gemeinhardt), Schumann, Schad, Sprunk, Pfoh (67. Thiam), Hölzel (84. Meier), Jordan, Fischer, Weise. Torfolge: 1:0 Löbel (17.), 1:1, 1:2, 1:3) Hölzel (45., 46. 51.), 2:3 Kiontke (73.), 2:4 Hölzel (89.). Schiedsrichter: Stary (SV Eintracht Dobritz). Zuschauer: 50

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