Lok Zwickau plant über die aktuelle Saison hinaus

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Fußball: Landesklasse-Verein hofft auf Saisonfortsetzung - Mehrere A-Junioren vor dem Sprung zu den Männern

Zwickau.

Beim ESV Lok Zwickau haben sich die Verantwortlichen der Abteilung Fußball über den weiteren Umgang mit der schwierigen Situation angesichts der Corona-Pandemie abgestimmt. "Wir hoffen, dass die Saison 2020/21 zu Ende gespielt wird und es zu einer Halbserie kommt. Wir müssen darauf vorbereitet sein. Bei der ersten Mannschaft wollen wir einen einstelligen Platz erreichen. Zugleich geht es auch darum, schon jetzt an nächste Saison zu denken", sagte Abteilungsleiter Thomas Schwinger.

Der Fußball-Chef der Lok hob hervor, dass die A-Junioren des Vereins nach sechs Spielen auf einem beachtlichen vierten Platz in der Landesliga stehen und nach dem Neustart langfristig in den Männerbereich integriert werden. "Wir sind uns darin einig, dass die erste und zweite Männermannschaft sowie die A-Junioren ihre Ziele erreichen sollen. Für alle Teams ist das der Klassenerhalt. Unsere Zweite soll sich für die neue Kreisliga qualifizieren, dafür ist der sechste Platz notwendig", betonte Siegmar Möckel, sportlicher Leiter des ESV Lok.

Seit nunmehr fast drei Monaten ruht wegen Corona der Trainings- und Spielbetrieb. Neun Punktspiele stehen für den Zwickauer Verein als derzeitigem Fünften in der Landesklasse in der Hinrunde noch aus. "Wir versuchen, mit den Spielern per Telefon in Kontakt zu bleiben. Es ist ja kein persönlicher Kontakt möglich. Alle sollen sich selber fit halten, es gibt momentan keine Trainingspläne für die Spieler. Ich rechne mit Training erst im April wieder", erklärt Sven Döhler, der die erste Mannschaft trainiert.

Bis auf Leon Döhnel, der im Sommer von den A-Junioren zum Meeraner SV wechselte, und jetzt zurück gekommen ist und dem Kader der ersten Mannschaft angehören wird, gibt es keine personellen Veränderungen im Team. Nach Auskunft des Landesklasse-Trainers hat Lok zudem bereits mit der Personalplanung für die Saison 2021/22 begonnen. "Innerhalb der nächsten drei Wochen wollen wir mit den Trainern jener A-Junioren sprechen, die zu den Männern wechseln", kündigte Sven Döhler an.

Die Fußballer des größten Vereins im Landkreis Zwickau zeigen damit, dass viele Ehrenamtliche trotz der Pandemie weiter hart arbeiten. "Da keiner weiß, wann es wieder los geht, sind uns aber die Hände gebunden. Wir können ja auch keine Testspiele planen", berichtet der Zwickauer Trainer. Für Lok II hatte Tony Müller an der internen Bestandsaufnahme teilgenommen. (rr)

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