Lok Zwickau stoppt seine Sieglos-Serie

Beim 2:1-Erfolg der Landesklasse-Fußballer gegen Klaffenbach schwang sich Luke-Leon Neuper zum Matchwinner auf. Er traf doppelt und vereitelte kurz vor Schluss den Ausgleich.

Zwickau.

Der ESV Lok Zwickau hat seine Serie von sechs Punktspielen ohne Sieg am Samstag beendet. Gegen den Landesklasse-Neuling Grün-Weiß Klaffenbach verzeichneten die Marienthaler einen knappen 2:1 (2:1)-Sieg auf dem Kunstrasenplatz zum diesjährigen Fackelzauber. "Wir haben das wichtige Spiel mit Kampf verdient gewonnen. Dabei haben wir es versäumt, aus unseren klaren Chancen die Entscheidung vorzeitig herbeizuführen. Dadurch ist es noch einmal eng geworden", sagte Lok-Trainer Sven Döhler.

Bereits in der sechsten Minute ging der ESV durch Luke-Leon Neuper mit 1:0 in Führung. Nachdem Steven Kretschmar (18./26.) und der Torschütze (20./21.) weitere Möglichkeiten nicht nutzen konnten, gelang dem Aufsteiger nach der ersten Ecke durch Manuel Klötzer das 1:1 (38.). Einen platzierten Freistoß von Nicklas Domke parierte Lok-Keeper Kirchberger danach hervorragend (41.) und verhinderte den Rückstand. Es klingelte auf der anderen Seite. Eine präzise Rechtsflanke von Mitzscherling verwertete Stürmer Neuper zum 2:1 (45.).

Obwohl die Gastgeber später noch einige gute Gelegenheiten besaßen, blieb es bei diesem knappen Resultat. Nachdem der vorjährige Torschützenkönig Neuper (24 Treffer) in den ersten neun Spielen nur einen Treffer erzielte, gelangen dem 20-jährigen Angreifer in der Heimpartie nun zwei. "Mich hat es sehr gefreut, endlich wieder einmal getroffen zu haben und das gleich doppelt. Man hat es uns angemerkt, dass wir nach der langen Negativserie noch verunsichert sind. Wir hatten genug Chancen, um höher gewinnen zu können", sagte der zweifache Torschütze. Der groß gewachsene Fußballer rettete in der Schlussphase per Kopf auf der Linie (86.). (rr)


Glauchau weiterhin vorn

Mit einem 4:0-Heimsieg im Spitzenspiel gegen den BSC Rapid Chemnitz hat der VfB Empor Glauchau seine Tabellenführung in der Landesklasse/ Staffel West behauptet. Mit drei Toren war Marvin Thiele vor 150 Zuschauern dabei der Mann des Tages. Für den Endstand sorgte der eingewechselte Toby Ammon.

Erster Glauchauer Verfolger ist jetzt der FSV Motor Marienberg, der sein Heimspiel gegen den Meeraner SV 3:0 gewann. Ebenfalls daheim erfolgreich war der Oberlungwitzer SV, der den FC Stollberg mit einer 6:1-Packung nach Hause schickte. Dagegen ging Fortschritt Lichtenstein auf eigenem Platz am 10. Spieltag leer aus. Die Mannschaft unterlag Germania Chemnitz mit 1:3. (fp)

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