Lok Zwickau zieht erneut in die dritte Runde ein

Fußball-Sachsenpokal: Marienthaler jubeln über 2:1-Siegtor in Unterzahl

Zwickau.

Der ESV Lok Zwickau hat zum dritten Mal hintereinander die dritte Runde des Sachsenpokals erreicht. Die Marienthaler besiegten im internen Landesklasse-Duell den SV Zeißig aus der Nähe von Hoyerswerda knapp mit 2:1 (1:0).

"Ich habe einfach draufgehalten mit dem linken Fuß. Die Freude ist riesengroß, kurz vor Ende noch das Siegtor zu machen", meinte der Torschütze zum 2:1, Martin Sommer. "Nun wünschen wir uns in der Auslosung den FSV Zwickau im Stadion", sagte Lok-Kapitän Florian Bräu. "Wir haben taktisch gut gestanden, verdient das 1:0 erzielt und defensiv nichts anbrennen lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir aber zu wenig nach vorn gemacht, doch mit zehn Mann noch das 2:1 geschossen", ergänzte der Abwehrchef.

Die mit acht Nachwuchsspielern im Alter von 19 bis 21 Jahren antretende Lok-Mannschaft begann furios. Die erste aussichtsreiche Chance besaßen die Gastgeber. Der 19-jährige Daniel Günnel sorgte mit einem Schuss aus 15 Metern für das 1:0 (10.). "Das macht nicht jeder so", meinte Lok-Präsident Roland Stangenberg. Nach 21 Minuten hatte der äußerst wendige Khibry Othman eine gute Möglichkeit. Nach einem gelungenen Solo strich sein Schuss knapp am linken Pfosten vorbei. In der hektischen Schlussphase sah er jedoch nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (85.). Die von Routinier Bräu (31) gut organisierte ESV-Abwehr mit den Youngstern Nur Hussein (19), Lang (20) und Schwinger (19) war in der ersten Halbzeit jederzeit Herr der Lage, und der erneut aufgebotene Senior im Tor, Scharf (48), wurde nicht ernsthaft geprüft. Der SV Zeißig kam in der zweiten Halbzeit durch Florian Kloß zum verdienten Ausgleich (71.).

"Ich bin mit der Leistung zufrieden. Die erste Halbzeit war gut", sagte Lok-Trainer Sven Döhler. "Nach der Pause haben wir uns von der harten Spielweise der Gäste beeindrucken lassen. Nach der Roten Karte nutzten wir die einzige Möglichkeit noch zum Siegtor." Der seit sechs Wochen an der linken Achillessehne verletzte Marcus Balg betonte: "Wir haben kämpferisch eine sehr gute Leistung gebracht."

StatistikESV Lok: Scharf; Nur Hussein, Bräu, Lang, Schwinger, Köppel, Othman (85. Rote Karte), Günnel, Sommer, Mitzscherling (90. Al Othmani), Neuper (75. Oelschlegel)

Torfolge: 1:0 Günnel (10.), 1:1 Kloß (71.), 2:1 Sommer (88.). Schiedsrichter: Steingräber (Annaberg-Buchholz). Zuschauer: 80

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...