Lokalmatadorin räumt bei Turnier ab

200 Reiter aus sechs Bundesländern waren drei Tage beim RSV Weißbach zu Gast. Sehr gut lief es dabei für Jasmin Röhlig.

Langenweißbach.

Zwei Siege, zwei zweite Plätze sowie einen dritten Rang gab es für die Reiterinnen und Reiter aus der Region beim 13. Reit- und Springturnier des RSV Weißbach am vergangenen Wochenende. Recht erfolgreich schnitt besonders Jasmin Röhlig vom gastgebenden Verein in den Dressurprüfungen ab. In der M**-Klasse gewann Röhlig mit ihrer elfjährigen Stute Westsachsen Donata. Hinzu kamen weitere Podestplätze des Paares mit dem zweiten Rang in der Klasse M* sowie dem dritten Rang in der Prüfung M* Trense. "Donata ist von meinen drei Pferden das Beste. Sie hat alles gegeben. Über die Ergebnisse habe ich mich sehr gefreut", sagte Jasmin Röhlig nach den Wettbewerben.

In den vergangenen Monaten war die Reiterin des RSV Weißbach bereits bei Turnieren in Seelitz, Kemnitz bei Bautzen, Röhrsdorf und Auerbach/Sorga erfolgreich. Beim Heimauftritt freute sie sich zudem ebenso wie die anderen Reiter - über 200 Sportler aus sechs Bundesländern waren nach Weißbach gekommen - über die guten Bedingungen auf dem Reitplatz.

Dabei war besonders am Samstag bei den Reiterinnen und Reitern viel Durchhaltevermögen gefragt. Der Dauerregen sorgte für enorm schwere Platzverhältnisse. "Es waren Wasserspiele", kommentierte Manuela Veitz, die für die Meldestelle verantwortlich war, das Wetter. 500 Nennungen hatten die Organisatoren vom RSV zu verzeichnen. "Das ist ein neuer Rekord. Bisher lag er bei 330", sagte der Vereinsvorsitzende Ralf Gersten.

Für vordere Platzierungen sorgten aus regionaler Sicht gleich mehrere Reiter. So belegte Thomas Krauße vom RFV Langenbernsdorf auf Constantin am Sonntag in der Punktespringprüfung Klasse L Rang 2. Elisa Schettler vom RFV Reinsdorf gewann auf Finja die Reitpferdeprüfung und wurde auf Blueberry Zweite in der Dressurpferdeprüfung der Klasse A. Julia Gersten vom RSV Weißbach verpasste in der Dressurprüfung Klasse A** als Vierte auf Cercus knapp das Podest. "Trotz des Regens kam sogar eine Reiterin mit nur einem Pferd am Samstag zu uns. Das ist sehr beachtlich. Im Großen und Ganzen können wir mit dem dreitägigen Turnier zufrieden sein. Viele neue Dressurreiterinnen waren das erste Mal bei uns und meinten, das Miteinander war gut", zog Ralf Gersten ein positives Resümee.

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