Männer kämpfen um den Klassenerhalt

Kanupolo-1. Bundesliga: KSV Glauchau derzeit Tabellenletzter - Mindestens zwei Sieg werden gebraucht

Glauchau.

Für die Glauchauer Kanuten beginnt am Donnerstag in Duisburg die deutsche Meisterschaft. Der KSV Glauchau ist mit vier Mannschaften vertreten. Für das Herrenteam geht es um den Klassenerhalt. Um das zu erreichen, müssen die Glauchauer mindestens zwei Spiele während der viertägigen Meisterschaft gewinnen.

Dass das nicht einfach ist, haben die KSV-Herren in dieser Saison gemerkt. Nach vier Spieltagen und vor dem Play-Downs stehen sie mit vier Punkten an letzter Stelle in der Tabelle. "Da waren auch viele knappe Niederlagen dabei, aber jetzt schauen wir nur nach vorn. Wir sind motiviert und wollen gewinnen", sagt KSV-Mannschaftskapitän Chris Ziese. Das allerdings wollen die drei Kontrahenten der Glauchauer, VK Berlin, KC Wetter und der Göttinger PC, ebenfalls. Zwei Teams müssen absteigen.

Die Glauchauer starten am Freitag in das Unternehmen Klassenerhalt. Sie treffen um 8 Uhr auf VK Berlin. In Vorbereitung auf Duisburg hatten die Glauchauer mit einem Leipziger Team trainiert. Da fehlten allerdings drei Spieler.

Außer den Herren sind auch die Damen, die U-16-Mannschaft und das U-14-Team des KSV in Duisburg dabei. Für die Damen sind die Prognosen am schwierigsten, denn sie haben in dieser Saison noch kein Turnier bestritten. "Ihnen fehlt es an Wettkampfhärte", sagt KSV-Nachwuchstrainer Jochen Stets. Beim U-16-Team, das in einer 19-er Konkurrenz antritt, sind die Erwartungen ebenfalls nicht so hoch. "Es ist ihr erstes Jahr in der Jugend, und bei der Meisterschaft treffen sie auch auf ältere Jahrgänge, das macht körperlich viel aus", erklärt Stets. Er hatte am ersten Septemberwochenende in einem Trainingslager mit den Jugendlichen noch einmal speziell die Taktik geübt. "Mal schauen, wie sie das jetzt umsetzen", so der Trainer. Die U 14 wird es mit 18 Gegnern zu tun haben. "Ich hoffe, dass die Mannschaft weiter vorn landet, denn beim Länderkampf hat sie schon gezeigt, dass sie gut gegen- und mithalten kann", sagt Jochen Stets. (ck)

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