Max Kappler erneut von Corona ausgebremst

Supersport-300-WM: Oberlungwitzer verzichtet auf Rennen in Spanien - Start auf dem Sachsenring geplant

Oberlungwitz.

Gerade ging es für den Motorrad-Rennfahrer Max Kappler mit der Entwicklung seines Bikes in die richtige Richtung, da wird der Oberlungwitzer erneut von Corona ausgebremst. Zwar wurden die Rennen in Aragón vom vergangenem und kommenden Wochenende sowie in Barcelona (18. bis 20. September) nicht vom Kalender der Supersport-300-WM gestrichen. Doch dafür steht Spanien auf der deutschen Liste der Corona-Risikogebiete.

Bei einer Teilnahme hätte Kappler entweder zunächst in Spanien bleiben oder das Risiko einer Quarantäne bei seiner Rückkehr in Kauf nehmen müssen. Berufs- und studienbedingt waren dies jedoch keine Optionen. "Es ist einfach frustrierend ", sagt Kappler. Dennoch hofft er auf Verständnis für die Entscheidung. In den bisherigen vier Wertungsläufen konnte er noch keinen Zähler sammeln. Auch sein Team verzichtet auf die Rennen in Spanien. Lediglich der Tscheche Oliver König startet mehr oder weniger in Eigenregie.

Als nächsten WM-Start peilt Max Kappler das Rennen Anfang Oktober im französischem Magny-Cours an. Bis dahin will er allerdings nicht untätig bleiben, wie er erklärt: "Um noch weitere Entwicklungen mit dem Bike zu testen, werde ich zur IDM auf dem Sachsenring am 7. und 8. September an den Start gehen. Darauf freue ich mich." (ewer)

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