Meerane bleibt Fortschritt auf den Fersen

Mit 3:0 hat der MSV am Sonntag das Derby in der Fußball-Landesklasse gegen Lichtenstein für sich entschieden. Die Sieger waren vor 128 Zuschauern im Richard-Hofmann- Stadion vor allem effizient.

Meerane.

Nur drei Chancen brauchte der Meeraner SV am letzten Spieltag der Fußball-Landesklasse vor der Winterpause, um bereits in der ersten Hälfte die Weichen gegen Fortschritt Lichtenstein mit einer 2:0-Führung auf Sieg zu stellen. Mit 3:0 gewann der MSV das Kreisderby am zweiten Advent vor 128 Zuschauern am Ende bleibt den Lichtensteinern damit dicht auf den Fersen. Mit 22 Punkten überwintern die Meeraner auf Platz 9, während Fortschritt mit zwei Zählern mehr auf Rang 8 steht. "Vor allem war wichtig. dass wir mal wieder zu Null gespielt haben. Insgesamt bin ich sehr zufrieden", sagte MSV-Trainer Julius Michel.

Seine Mannschaft machte schon früh klar, wer im Richard-Hofmann-Stadion Herr im Hause ist. Das hohe Pressing machte sich bereits nach sieben Minuten bezahlt, als mit Julian Rudolph der beste Torjäger des MSV seinen elften Saisontreffer markierte. Eine Vorlage von Moritz Ullmann brachte er aus 20 Metern im Tor unter. Die Gäste-Fans mussten sich dagegen über eine Viertelstunde gedulden, bis es vor dem Tor der Hausherren zum ersten mal richtig brannte. Der Kopfball von Erik Kasper, der oft als Zielspieler bei Standards fungierte, landete nur am Querbalken.

Jedoch waren es wieder die Gastgeber, die mit ihrer zweiten Chance im Spiel zuschlugen. Nach einer Kombination auf Rechtsaußen legte erneut Ullmann das Leder in den Rückraum, von wo aus Danilo Braungardt SSV-Schlussmann Steve Müller überwinden konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der MSV durch Norman Schubert die große Chance auf die Vorentscheidung. Sein Schuss von der Strafraumkante wurde jedoch von Steve Müller gerade noch so entschärft.

"Wir wollten dann in der zweiten Hälfte schnell das 3:0 machen", sagte Michel. Diese Vorgabe versuchte sein Team umzusetzen. Der MSV kam mit viel Druck aus der Kabine, verpasste es jedoch, die Vorteile in Chancen umzumünzen. Doch auch bei den Lichtensteinern fehlten in der Offensive zündende Ideen.

So musste SSV-Trainer Mirko Ullmann mit ansehen, wie die Hausherren in der Nachspielzeit den Schlusspunkt unter die Partie setzten. Erneut war es der nicht mit dem Gäste-Trainer verwandte Moritz Ullmann, der den Ball pfannenfertig für Tom Vieweger auflegte. "Es war enttäuschend. Heute haben zwar wichtige Spieler gefehlt, aber so wie wir in der ersten Hälfte gespielt haben, gewinnst du gegen keine Mannschaft in der Landesklasse. Wir sind nicht mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen und daraus muss ich meine Schlüsse ziehen", sagte Mirko Ullmann.

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