Meeraner Frauen erzielen Kantersieg

Hockey-mitteldeutsche Oberliga: Leipziger SC agiert während der gesamten Spielzeit in Unterzahl

SV Motor Meerane gegen Leipziger SC 5:0 (2:0). Die Heimspiel- premiere des SV Motor Meerane ist geglückt. Gegen die Frauen des Leipziger SC überzeugte die Meeraner Mannschaft über 70 Minuten und siegte am Ende verdient mit 5:0. Durch dieses erste Achtungszeichen behauptet Motor seinen Platz an der Tabellenspitze auch nach dem zweiten Spieltag. Die Meeranerinnen freuen sich insbesondere über ihr lupenreines Torverhältnis von 7:0. "Obwohl wir uns natürlich über das sehr gute Ergebnis freuen, darf man nicht vergessen, dass die Leipzigerinnen über die komplette Spielzeit in Unterzahl agierten" relativiert Melanie Küchler den Erfolg.

Die Leipzigerinnen agierten von Beginn an defensiv und zogen sich bis hinter die Mittellinie zurück. Motor hatte dementsprechend viel Platz, um das eigene Spiel aufzu- bauen, und es entwickelte sich von Beginn an eine optische Überlegenheit des SV Motor. Diese münzten Leonie Burgmeier (7.) und Alexandra Goldacker (8.) mit einem sehenswerten Tordoppelschlag zur 2:0-Führung um. Danach verletzte sich eine Spielerin des LSC und musste kurzzeitig das Feld verlassen. "In dieser Phase der doppelten Überzahl hätten wir wesentlich effektiver und cleverer agieren müssen", sagte Meeranes Coach Mirko Götz. "Unser Spiel war hier viel zu statisch, und es wurden keine kurzen Pässe angelaufen" kritisierte er. Deshalb kam Motor bis zur Halbzeit zu keiner nennenswerten Torchance mehr. Aber auch Nathalie Hilsberg im Meeraner Gehäuse blieb arbeitslos.

In der zweiten Hälfte agierte Motor dominanter und setzte den tapfer kämpfenden Leipziger SC bereits nach dem ersten Pass unter Druck. Dies wurde mit einem Doppelschlag belohnt. Zweimal setzte sich Anja Küchler über die linke Seite durch und traf innerhalb von 60 Sekunden zum 4:0 (45.). Kurz vor dem Spielende trug sich auch Stephanie Warmuth in die Torschützenliste ein. Ihr platzierter Schuss schlug zum 5:0-Entstand ein (62.). "Natürlich müssen wir die Überzahl noch dominanter ausspielen, aber insgesamt haben wir vor allem in der zweiten Spielhälfte überzeugt und auch in dieser Höhe verdient gewonnen", sagte Mirko Götz. (götz)

Motor: Hilsberg, Kraska, Götz, Winkler, Giertler, Küchler, Lange, Remus, H. Rothmund, M. Rothmund, Burgmeier, Warmuth, Käßner, Goldacker

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