Meeraner Frauen liegen im Soll

Hockey-Regionalliga: SV Motor feiert 7:4-Heimsieg

Meerane.

Der Sieg sei etwas zu hoch ausgefallen, "aber unterm Strich war er nicht unverdient", sagt Hockeytrainer Mirko Götz. Mit 7:4 behielt sein Team am Sonntag in der Frauen-Regionalliga Ost zu Hause gegen Rotation Prenzlauer Berg die Oberhand - und zog nach Punkten mit den Gästen gleich. Mit sieben Zählern stehen die Meeranerinnen als Vorletzte auf Rang 7 zwar noch auf einen Abstiegsplatz - doch gegenüber Steglitz (6./7Punkte) und Prenzlauer Berg auf Platz 5 hat Motor noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. "Mit dem Sieg sind wir jetzt im Soll", sagt Götz.

Nach Treffern von Marie Rothmund (17. Minute) und Anja Küchler (E./26.) lagen die Gastgeberinnen gegen Rotation zehn Minuten vor dem Ende 2:3 im Hintertreffen. Mit einem Doppelschlag drehte Hanna Rothmund (50./54.) die Partie. Daraufhin brachten die Gäste eine weitere Feldspielerin für ihre Torhüterin - und belohnten sich mit dem 4:4 (55.). "Ich hatte gedacht, dass sie ihre Torhüterin wieder einwechseln. Doch das haben sie mit Ausnahme der Siebenmeter nicht gemacht", so Götz. Meerane ließ sich nicht beirren und schoss sich durch Hanna Rothmund (56.), Melanie Lange (Siebenmeter/58.) und Anja Küchler (Siebenmeter/59.) zum Sieg.

Am Sonntag könnte Motor nachlegen. Beim Tabellendritten Charlottenburg wird es nicht einfach. Doch die Liga sei ausgeglichen und Meerane nirgends chancenlos, so Götz: "Ich will auch in Charlottenburg punkten. Aber das wollte ich in der Hinrunde auch", sagt der Trainer, der sich der Außenseiterrolle bewusst ist. Das Hinspiel gewann Charlottenburg mit 7:2. (ewer)


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