Meeraner kommt trotz Defekt auf Spitzenzeiten

Motocross: Lukas Fiedler wird in Lugau Achter der Tageswertung - Zweites Rennen mit Ersatzmaschine absolviert

Lugau/Meerane.

Für die Rennen in der Nähe seines Heimatortes hatte sich der Meeraner Lukas Fiedler einiges vorgenommen. Der für den MSC Thurm startende Motocrosser wollte sein Auftaktergebnis in der Deutschen Meisterschaft der Achtelliterklasse aus Prisannewitz klar verbessern. Doch die Tücken der Technik machten dem 15-Jährigen in Lugau zumindest im ersten Rennen einen Strich durch die Rechnung.

"Mein Start war nicht optimal. Die Maschine lief nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte", sagte Lukas Fiedler. Dabei sei gerade der Start mitentscheidend für den Ausgang des Rennens: Umso erstaunlicher: Im Verlauf des ersten Durchgangs auf dem anspruchsvollen, 1400 Meter langen Rundkurs in Lugau erreichte der Youngster Rundenzeiten wie die Spitzenfahrer dieser Klasse - und das mit einem defekten Motorrad. "Das zeigt uns, wozu er eigentlich in der Lage ist", so Vater Jörg, der für die weitere Saison optimistisch ist. Allerdings war der Rückstand zu groß, um weiter vor zu fahren als auf den neunten Rang.

Beim Technikcheck zwischen den Rennen wurde der Fehler gefunden: "Die Kupplung rutschte. Deshalb bin ich im zweiten Rennen mit meinem Ersatzmotorrad gestartet", erklärt der Junior. Dabei musste sich der junge Meeraner nach dem Start mit Positionskämpfen im Mittelfeld rumplagen, bis er dann doch auf Platz 8 ins Ziel fuhr und damit den gleichen Rang in der Tageswertung erreichte. "Lukas hat das Machbare unter den Umständen auf dieser technisch anspruchsvollen Strecke erreicht", schätzt Jörg Fiedler ein. Sein Sohn hat nach der zweiten von fünf Station jetzt 44 Meisterschaftspunkte auf dem Konto. (mh)

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