Meeraner SV bringt frühe Führung nicht ins Ziel

Fußball-Landesklasse: SSV-Defensive sichert drei Punkte in Chemnitz

Meerane/Lichtenstein.

Am 26.Spieltag der Fußball-Landesklasse West mussten beide Mannschaften aus der Region auswärts ran. Der Meeraner SV verlor im Duell Neunter gegen Achter beim Reichenbacher SV 1:3 (1:1), während der SSV Lichtenstein beim Tabellenvierten TSV Germania Chemnitz 1:0 (1:0) gewann..

"Was wir uns vorgenommen hatten, haben wir nur in den ersten Minuten umgesetzt. Danach sind wir zu passiv geworden", sagte Julius Michel, Trainer des Meeraner SV, im Anschluss. Seine Mannschaft musste eine 1:3-Niederlage beim Tabellennachbarn Reichenbacher FC hinnehmen. Und das, obwohl der MSV schon in der dritten Minute durch Rene Beitlich in Führung ging. Danach stellte seine Mannschaft jedoch das Spielen ein und die Hausherren bekamen mehr Spielanteile. Folgerichtig glich Reichenbach in Person von Axel Kühn aus. Die Gäste kamen besser aus der Kabine, es fehlte vorn jedoch an der nötigen Durchschlagskraft. Das nutzen die Gastgeber und setzten gezielte Konter, die zu den Toren zum 3:1 Endstand führten. "Wenn man die ganzen 90 Minuten betrachtet war es ein verdienter Sieg. Loben kann ich nur unseren Torwart Simon Boguslawski, der eine tolle Partie gezeigt hat", so Michel.

Im anderen Auswärtsspiel setzte sich Fortschritt Lichtenstein mit 1:0 beim Tabellenvierten TSV Germania Chemnitz durch. Lichtenstein erwischte einen hervorragenden Start in die Partie und ging wie auch Meerane nach drei Minuten in Führung. Routinier Sebastian Helbig traf per Kopf nach einer Ecke von Rico Bär. Kurz nach der Führung mussten die Gäste aber einen Rückschlag hinnehmen. Dominik Weis verletzte sich und konnte nicht weiterspielen, für ihn kam Moritz Richter. In der Folge wurden die Hausherren dann aber offensiver und kamen zu zwei guten Abschlüssen, bei denen SSV-Keeper Sebastian Schubert zur Stelle war. Zum Ende der ersten Halbzeit hatte Germania dann die große Chance zum Ausgleich, allein der Pfosten verhinderte diesen. Im zweiten Durchgang drückte die Heimelf auf den Ausgleich, klare Torchancen fehlten allerdings. Es wurde viel mit langen Bällen gearbeitet, was zur Folge hatte, dass sich das Spiel meistens zwischen den Strafräumen abspielte. Chemnitz blieb bis zum Schluss am Drücker, die SSV-Defensive hielt aber Stand und konnte die 3 Punkte sichern. (pme/ord)

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