Messlatte wird tiefer gelegt

Die erste Mannschaft des SV Sachsenring steht vor dem Start in die Tischtennis-Regionalliga. Nach Platz zwei im Vorjahr ist diesmal der Klassenerhalt das Ziel. Im Team gibt es nur eine Veränderung.

Hohenstein-Ernstthal.

Die Tischtennisspieler der ersten Mannschaft des SV Sachsenring gehen am Samstag in ihre dritte Regionalligasaison. Zum Auftakt müssen sie beim Aufsteiger HTTC Wernigerode an die Tische. Mit ihrem überraschenden Vizemeistertitel in der Serie 2014/2015 haben sich die Hohenstein-Ernstthaler eine hohe Messlatte aufgelegt. Die wird nun etwas tiefer angesetzt.

Laut Teamchef Christian Hornbogen ist Platz zwei wohl nicht zu wiederholen. Für ihn und das Team geht es diesmal um den Klassenerhalt. Das mag in Anbetracht der Vorjahresleistung tief gestapelt klingen, aber Hornbogen nennt auch die Gründe für das heruntergeschraubte Saisonziel. "Das wird schwer genug. Die Karten werden gänzlich neu gemischt. Die drei schwächsten Teams der vergangenen Saison sind nicht mehr dabei, dafür gibt es zwei ambitionierte Aufstiegskandidaten", sagt der Teamchef. Das sind seiner Meinung nach die beiden Neulinge MSV Hettstedt und TSV Ansbach. Die Bayern aus Ansbach beispielsweise haben drei Aktive mit Erfahrung aus der 1. Bundesliga in ihren Reihen. Es sei deshalb wichtig, am Samstag gleich mit einem Sieg in die Punktspielserie, an der zehn Mannschaften beteiligt sind, aufzuwarten. Die Harzer verfügen nach Erkenntnissen des Teamchefs vom Sachsenring ebenfalls über einen starken Kader.

Die Mannschaft geht mit einem nahezu unveränderten Kader in die Spiele. Nur der Ecuadorianer Ivan Proano hat den SV Sachsenring Richtung Medizin Magdeburg verlassen. Für ihn ist der 27-jährige vierfache Thüringenmeister und Linkshänder Chris Albrecht vom SV Schott Jena gekommen.

Die Hohenstein-Ernstthaler gehen auch deshalb etwas verhaltener in die Serie, weil es ihnen wichtig ist, die jüngeren Spieler weiter zu fördern und den Talenten schrittweise mehr Verantwortung zu übertragen. Deshalb wird es laut Christian Hornbogen im Vergleich zum Vorjahr Veränderungen bei der Besetzung der einzelnen Paarkreuze geben. Dass beim SV Sachsenring hoffnungsvolle junge Leute an den Tischen stehen, hat das Landesranglistenturnier des sächsischen Tischtennisverbandes gezeigt, bei dem die Hohenstein-Ernstthaler mit vier Spielern vertreten waren.


Hohenstein-Ernstthaler beim Landesranglistenturnier nicht zu stoppen

Der Regionalligaspieler des SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal, Nick Neumann-Manz, hat mit einem "Start-Ziel-Sieg" seinen ersten Platz beim Landesranglistenturnier des sächsischen Tischtennisverbandes aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigt. Damit hat er sich für das Turnier der besten 48 deutschen Spieler am 10. und 11. November in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle qualifiziert.

Neumann-Manz zeigte eine beeindruckend stabile Form und ging in elf Partien elfmal als Sieger vom Tisch. Den Grundstein für seinen Erfolg legte er in der Vorrunde mit 7:0 Punkten, wobei er insgesamt nur fünf Sätze abgab. Somit startete er auch mit 3:0 Punkten in den zweiten Wettkampftag, wo er noch gegen die vier besten Spieler der zweiten Gruppe antrat. Nach drei Siegen kam es im letzten Spiel zum Aufeinandertreffen mit dem bis dahin ebenfalls noch ungeschlagenen Hendrik Fuß (TTC Holzhausen). Auch in dieser Begegnung ließ sich Neumann-Manz nicht überraschen und sicherte sich mit einem 4:1-Erfolg den Turniersieg.

Bei den drei anderen Startern des SV Sachsenring lagen Licht und Schatten dicht beieinander. Neuzugang Chris Albrecht erreichte nach dem vierten Platz in der Vorrunde ebenfalls das Hauptfeld der besten Acht. Da konnte er sich noch einen Sieg gegen Robert Janke (TTV Burgstädt) erkämpfen und belegte am Ende Platz acht. Johann Koschmieder verpasste nur auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses den Einzug in die Finalrunde, aber mit weiteren 3:1 Punkten sicherte er sich Platz neun und damit auch den Verbleib in der Landesrangliste. Den rettenden elften Rang verpasste Thomas Hornbogen knapp. Mit 4:3 Punkten und 20:18 Sätzen wurde er wegen des schlechteren Satzverhältnisses hinter Axel Rösch (SG Clara Zetkin Leipzig, 25:20) Zwölfter. (afx)

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