Meyer vom Pech verfolgt

Motorsport: Auf Podiumskurs in Nordirland ausgefallen

Belfast/Sandersdorf.

Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ist der Reinsdorfer Chris Meyer nach Nordirland gereist. Nach dem Straßenrennen in Armoy, das wegen der vom Starkregen überfluteten Strecke abgebrochen wurde, nahm er diesmal auf dem Dundrod-Circuit (Grafschaft Antrim) nahe Belfast am Ulster-Grand-Prix teil, der zu den prestigeträchtigsten Straßenrennen Großbritanniens zählt.

Mit seiner 125er-Zweitakt-Honda rückte er zum ersten Freien Training der Klasse Ultra Lightweight aus, in der 250er-Moto-3-Viertakter und 125er-Zweitakter starteten. Meyer fuhr die fünfschnellste Rundenzeit und war damit bester Fahrer der 125-ccm-Gruppe. Dieses Ergebnis konnte er im zweiten Freien Training und auch in der ersten Qualifikationsrunde wiederholen. Deshalb ging der Reinsdorfer das zweite Qualifying etwas entspannter an, was ihm hier Rang 9 und Position 3 bei den 125ern einbrachte. Im ersten Rennen fuhr Chris Meyer bis zur vorletzten Runde auf Podiumskurs bei den 125er-Zweitaktern, ehe er kurz vor Schluss die bittere Pille eines Ausfalls schlucken musste. Dabei hätte seine beste Rundenzeit für Platz 2 hinter dem Italiener Lorenzo Tiveron gereicht. In einem weiteren Rennen ging Meyer im 40-Fahrer-Feld der kombinierten Klassen Ultra Lightweight/Lightweight gemeinsam mit 250er-Moto-3-Viertaktern, 250er-Zweitaktern und 400er-Viertaktern auf die Piste. Nach dem Start 27., eine Runde später 18. und bei den 125ern auf Podiumskurs, startete er eine entschlossene Aufholjagd. Dann kam per Streckenfunk die Durchsage: "Meyer fährt in die Box". Erneut konnte der Reinsdorfer die Früchte seiner guten Trainingsleistungen nicht im Rennen ernten.

Erfreulich stark präsentierte sich das Hard-Enduro-Team (HET) Reinsdorf beim 5. Lauf zum Sächsischen Offroad-Cup in einem ehemaligen Braunkohletagebau bei Sandersdorf-Brehna. In der Sportfahrerklasse-B sah Julien Fritzsch auf Platz 3 die Zielflagge. Wenig später lief Toni Pampel als Vierter ein. Einar Meyer triumphierte in der Klasse Sport-C, sein Bruder Arwid wurde Fünfter. Gerrit Kaiser landete in der Anfängerklasse auf Platz 7. (sfrl)

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