Mission Klassenerhalt läuft an

Mit einem Auswärtsspiel starten die Damen des SV Motor in die Hockey-Regionalligasaison. Die Partie hat es in sich.

Meerane.

Für die Damen des SV Motor beginnt am Sonntag die Hallensaison in der Regionalliga Ost, der zweithöchsten Liga Deutschlands. Das Team von Trainer Mirko Götz geht die dritte Punktspielserie hintereinander an, das kann keine andere Mannschaft in dieser Spielklasse vorweisen.

Osternienburger HC gegen SV Motor Meerane. Für Mirko Götz waren die Spiele auf dem Feld in der mitteldeutschen Oberliga, das ist eine Klasse tiefer als die Regionalliga, die Generalprobe für die Halle. "Die Hallenserie ist für uns wichtiger", sagt er. Nach Abschluss der Hinrunde im Freien lässt sich feststellen: Generalprobe gelungen. Die Meeranerinnen führen die Tabelle nach sechs Partien mit fünf Punkten Vorsprung auf den Zweiten ESV Dresden an. Das täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass es wieder eine schwere Hallenserie wird. "Der Klassenerhalt ist erneut unser Ziel, den wollen wir so schnell wie möglich sichern", erklärt Götz. Die Punktspiele 2017/2018 beendete der SV Motor auf Platz fünf unter acht Teams.

Schwierig wird es nicht nur wegen der starken Konkurrenz, sondern auch, weil sich Motor in einem personellen Umbruch befindet. Im Vergleich zur zurückliegenden Hallensaison sind vier Spielerinnen aus beruflichen Gründen nicht mehr dabei, Caroline Gerhardt fehlt ebenfalls, sie erwartet ein Baby. Dazu kommt, dass der SV aus der Feldserie heraus in der Halle auf die verletzten Nathalie Hilsberg und Anne Giertler verzichten muss. Sie stehen voraussichtlich erst im nächsten Jahr wieder zur Verfügung. So bleiben zwölf Spielerinnen übrig. In der ersten Regionalligasaison waren es 23.

Für Mirko Götz sind der SC Charlottenburg und der Osternienburger HC die Aufstiegskandidaten. Die anderen sechs Vertreter spielen laut SV-Trainer um die Plätze drei bis acht und damit um den Klassenerhalt. "Bei dieser Ausgeglichenheit ist alles möglich", schätzt Götz ein.

Schwerer konnte der Auftakt für die Meeranerinnen nicht kommen. Sie müssen zu einem Titelanwärter und Absteiger aus der 1. Bundesliga nach Osternienburg. Für den Meeraner Trainer ist das sogar ein Glückfalls. "Es ist gut, dass wir gleich mit dieser schweren Auswärtsaufgabe anfangen. Die Mannschaft hat nichts zu verlieren und eine Niederlage wirft uns nicht um. Was wir können, ist für eine Überraschung sorgen", sieht der Meeraner Trainer dem Saisonauftakt gelassen entgegen.

Anstoß: Sonntag um 14 Uhr

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