Mit Disziplin in die Landesliga

Nach dem 3:0-Heimsieg gegen Großenhain war der Aufstiegsjubel bei den A-Junioren des ESV Lok Zwickau am Sonntag groß. Auch ein Europacup-Held von 1975 freute sich.

Zwickau.

Die A-Junioren-Fußballer des ESV Lok Zwickau sind in die Landesliga aufgestiegen. Die 17- bis 19-jährigen Nachwuchsspieler besiegten am Sonntag bei tropischen Temperaturen im Rückspiel der Aufstiegsrelegation den Großenhainer FV im Sportzentrum Marienthal mit 3:0 (0:0). Eine Woche zuvor waren die Zwickauer bereits auswärts beim 3:2 als Sieger vom Platz gegangen. "Für unseren Verein ist das eine tolle Sache, dass nach der B nun auch die A-Junioren in der Landesliga spielen. Das hätten wir vor Jahren nicht gedacht", sagte Lok-Trainer Thomas Schwinger nach dem Abpfiff.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ohne große Torchancen auf beiden Seiten war Zwickau nach einer Flanke von Simon Oelschlegel durch Mohammad Rahimi per Kopf in Führung gegangen (50.). Das spielte den Platzherren in die Karten. "Wir haben dann das Spiel beherrscht. Die Mannschaft hat sehr konzentriert die taktische Marschroute eingehalten. Und über die schnellen Außen sind wir zu einem klaren Sieg gekommen", resümiert Trainer Schwinger. Nach Rahimis zweitem Treffer (59.) brachte ein Eigentor der Großenhainer die endgültige Entscheidung.

Nach seiner abgelaufenen Sperre stand beim ESV Vin Reinert wieder im Tor. Nach der Pause konnte er sich einige Male auszeichnen und hatte damit entscheidenden Anteil am Spiel zu Null. Beim Aufsteiger stand zudem mit Tim Leuschner (17) ein B-Junior im Team, dessen Opa Dieter Leuschner mit der BSG Sachsenring Zwickau 1975 FDGB-Pokalsieger wurde und seinerzeit bis ins Europacup-Halbfinale vorstieß. Der über 70-Jährige war mit seiner Frau ebenfalls anwesend.

Die Lok-Jungs freuten sich ausgelassen. "Es war mein erster Aufstieg, seit ich Fußball spiele. Seit 2016 bin ich bei Lok. Wir haben den Ball gut in den eigenen Reihen laufen lassen und es dem Gegner schwer gemacht. So war es ein gelungener Abschluss in meinem letzten Juniorenspiel. Besser kann man sich das nicht vorstellen", sagte Lok-Kapitän Florian Röder.

Mit dem Aufstieg beenden Trainer Thomas Schwinger, Co-Trainer Marco Schäffer und Mannschaftsleiter Ronny Bartsch nach vier Jahren ihre Tätigkeit bei diesem Team. "Ich bleibe dem Verein als Jugendleiter erhalten", sagte Schwinger. Die Lok-Junioren hatten die Landesklasse-Saison als Zweiter hinter Reichenbach/Heinsdorf beendet. Die Vogtländer wollten nicht aufsteigen.

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