Muldestädterinnen wollen Außenseiterchance nutzen

Handball, 2. Bundesliga: BSV Sachsen Zwickau muss beim verlustpunktfreien TV Beyeröhde-Wuppertal antreten

Wuppertal.

Der Gegner ist für den BSV Sachsen Zwickau ein alter Bekannter, nur der Name ist verändert: Seit dieser Saison treten die Beyeröhder Handballgirls als TV Beyeröhde-Wuppertal an. Der Vorjahressiebente der 2. Bundesliga ist optimal aus den Startlöchern gekommen: vier Spiele - vier Siege, wobei die Gegner bis auf Herrenberg alle aus dem unteren Tabellendrittel kamen. Ein kleiner Dämpfer für die Euphorie war das Aus in der zweiten Runde des DHB-Pokals gegen Erstliga-Aufsteiger Halle-Neustadt (21:26).

"Beyeröhde ist eine Mannschaft, die spielt ihren Stiefel", charakterisiert BSV-Trainer Rüdiger Bones den Kontrahenten. "Die machen, was sie können. Nichts Spektakuläres, aber breit aufgestellt, sehr konzentriert und diszipliniert." Erfolgreichste TVB-Torjägerinnen sind Ramona Ruthenbeck (23/5), Michelle Stefes (22) und Natalie Adeberg (20/4). Vor der Saison hat sich Beyeröhde-Wuppertal mit Natascha Krückemeier(Bayer Leverkusen), Hannah Kamp (Borussia Dortmund U 19), Johanna Heldmann (Buchholz 08-Rosengarten), der Slowakin Silvia Szücs (TuS Metzingen) und Lisa Havel (SC Markranstädt) verstärkt.

"Das A und O wird die Deckung sein", ahnt Rüdiger Bones. "Wir haben es gegen Göppingen geschafft, das Deckungszentrum sehr gut zu spielen. Nach dem Pokalspiel sind wir auf einem guten Weg. Wir müssen unser Ding weiter durchziehen." Bei Zwickau ist alles an Bord.

Die Bilanz der bisher 16 Direktvergleiche beider Mannschaften in der 2. Bundesliga weist aus Zwickauer Sicht elf Siege, zwei Remis und drei Niederlagen (474:464 Tore) auf. Beim letzten Aufeinandertreffen am 21. April auf heimischem Parkett in Neuplanitz behielt der BSV Sachsen mit 27:22 die Oberhand. "Ich hoffe, dass wir die Leistung von Göppingen bestätigen können", betont Trainer Bones, der seinem Team einiges zutraut. "Machbar ist alles." (tc)

Anwurf: am Sonnabend, 18.45 Uhr in der Sporthalle Langerfeld-Buschenburg. Die Partie steht unter der Leitung des Schiedsrichtergespanns Matthias Klinke und Sebastian Klinke (SG Bordesholm/Brügge).

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