Nach der Aufregung folgt die Kür

Die Handballerinnen des HC Glauchau/Meerane sind mit einem Heimsieg in die Verbandsliga-Saison gestartet. Der Trainer blickt schon auf das nächste Spiel.

Glauchau/Meerane.

Die Handballerinnen des HC Glauchau/Meerane haben den erhofften Saisonstart in der Verbandsliga hingelegt. Beim Heimspielauftakt auf dem Meeraner Parkett bezwangen sie den Zwönitzer HSV mit 25:19 (12:7). "Die Abwehr hat über weite Strecken klasse funktioniert", sagt HC-Trainer Björn Fröhlich über den Erfolg.

Dabei starteten die Gäste aus dem Erzgebirge besser in die Partie und führten nach sieben Minuten mit 4:2. "Wir haben ein wenig gebraucht, um die Aufregung abzulegen", sagte Björn Fröhlich. Danach legte seine Mannschaft bis zur ersten Auszeit der Gäste in der 14. Minute einen 6:0-Lauf hin.

"Bis zum 9:4 Mitte der ersten Halbzeit haben wir das Ergebnis in die richtigen Bahnen lenken können", sagte Fröhlich. Nach dem Pausentee gaben die Frauen des HC aus Glauchau und Meerane ihre Führung nicht mehr aus der Hand und konnten sie zwischenzeitlich beim 20:12 (44.) von Caroline Schmidt sogar auf acht Tore Vorsprung ausbauen.

Einen großen Anteil am Auftakterfolg hatte Claudia Einenkel, die bereits in der Vorsaison mit 130 Treffern in 16 Spielen die Führende der Torjägerinnenliste war. Mit acht Treffern ist sie auch am Samstag beste Werferin auf dem Parkett gewesen und konnte dabei ihren Schnitt der Vorsaison halten.

Neben Einenkel lobte Fröhlich eine weitere Akteurin. "Michelle Strehl machte ein super Spiel. Sie musste neben ihrer angestammten Position im linken Rückraum auch den rechten Rückraum bespielen" sagt Fröhlich. Mit der Situation "ist sie klasse zurecht gekommen".

Um am kommenden Sonntag das erste Auswärtsspiel der Saison gegen den SC Markranstädt II ebenso erfolgreich zu gestalten, weiß der HC-Trainer, an welchen Stellschrauben er noch drehen muss: "In den nächsten Spielen müssen wir aus der Abwehrarbeit die Sicherheit für unseren Angriff finden."

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